Es ist nicht genug für alle da — dieser Gedanke hat die Macht, Kriege herbeizuführen und große Zerstörung zu schaffen. Der Glaube an den Mangel fördert Gefühle wie Neid, Eifersucht, Gier und Angst und mündet in dem Gedanken, wir seien zu viele. In einem utilitaristisch orientierten System wird töten damit moralisch vertretbar. Es ist die Angst vor Mangel, die unsere niedersten Eigenschaften nährt und die aus auf Kooperation ausgerichteten Gemeinschaften gnadenlose Konkurrenzsysteme macht. Wer dieses Monster nicht mehr will, darf es nicht mehr füttern. Er muss an das heran, was ihn letztlich das Leben kosten kann: seine Illusionen. Ein Artikel in Manova.