In unserer Gesellschaft sind es gemeinhin Spezialisten und Experten, die für unsere Gesundheit verantwortlich sind. Von ihnen erhoffen wir uns, dass sie in unserem Sinne handeln. Während wir die Verantwortung für unsere Körper und unser Leben zunehmend aus der Hand geben, bereichern sich ganze Industriezweige an dem Leid, das die sich immer weiter ausbreitenden Zivilisationskrankheiten auslösen. Es ist eine Frage des Bewusstseins, ob es uns gelingt, dauerhaft gesund zu werden. Ein Artikel im Zeitpunkt.
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Mittwoch, 31. Mai 2023
Mittwoch, 16. März 2022
Konferenz Krankheit heilt am 18.2.2022
Kerstin Chavent ist Autorin und Sprachlehrerin und lebt in Südfrankreich. Neben ihren Büchern – Krankheit heilt, Das Licht fließt dahin, wo es dunkel ist, Was wachsen will muss Schalen abwerfen, Die Waffen niederlegen, In guter Gesellschaft, Die Enthüllung – ist sie mitverantwortlich für die Redaktion „Aufwind“ im Internetmagazin Rubikon.
Es war eine Brustkrebserkrankung im Jahre 2012 und die Erfahrung, dass die Dinge oft nicht so sind, wie sie auf den ersten Blick erscheinen, die zum Schreiben brachte. Wie alles Lebendige entwickelt sich auch unser Körper entsprechend seiner natürlichen Intelligenz. Wir werden nicht irgendwie zufällig krank und müssen hilflos und ohnmächtig das erdulden, was Experten mit uns anstellen. Uns bleibt viel mehr übrig, als uns wie Objekte behandeln zu lassen und darauf zu hoffen, dass alles noch einmal gutgeht.
Das Symptom, in welcher Form es auch auftritt, ist nicht unser Feind. Es ist eine Information, dass etwas in unserem Leben aus dem Ruder gelaufen ist. Etwas stimmt nicht. Etwas will von uns gesehen werden, angenommen, bereinigt. Je mehr wir uns diesem Appell widersetzen, je öfter wir dem Boten die Tür vor der Nase zuschlagen, desto grösser wird unser Problem. Wer keinen Einlass findet, klopft beim nächsten Mal lauter.
Was dich inhaltlich erwartet:
- Eine Sensibilisierung für die Sprache und die Selbstheilungskräfte des Körpers und einen friedlichen Umgang mit Krankheit
- Die Ermutigung, Probleme nicht zu fliehen oder zu bekämpfen, sondern die Verantwortung für sie zu übernehmen, um sie dauerhaft zu lösen
- Das Entdecken unserer Einzigartigkeit und unserer angeborenen Schöpferkraft
So geht es um weit mehr als um das Heilen von Krankheit. In einem lebendigen Austausch werden Möglichkeiten entwickelt, nicht als Opfer durch die Zeit des Wandels zu gehen, sondern als souveräne Erschaffer unserer eigenen Realität.
Zur Anmeldung
Samstag, 27. November 2021
Collective Healing
Mein Beitrag zum Kongress Krebs Online.
Damit so ein Onlinekongress nicht nur eine einmalige Sache ist, nach der jeder wieder allein zu Hause mit seinen Fragen sitzt, sind wir dabei ein Netzwerk aufzubauen von Menschen, die auf der psychisch, mentalen, spirituellen Ebene zum Thema Krebs unterwegs sind: Betroffene, Praktiker, Wissenschaftler oder auch Angehörige. Neben den sozialen Medien Gruppen haben wir dazu die fachübergreifenden Onlinepraxis "Krebs und Bewusstsein" geschaffen. Sie ist bereits die größte Informationsplattform zum Thema Krebs und Bewusstsein im deutschsprachigen Raum und wächst ständig weiter. Dort wirst Du nach dem Kongress alle Interviews aus dem Kongress finden zusammen mit ganz vielen anderen Interviews, Informationen Meditationen und Materialien. Mit deiner Mitgliedschaft unterstützt Du dieses gigantische Projekt und hast Du nicht nur Zugriff auf wertvolle Texte, Videos und Audio voller Information und Inspirationen sondern auch Zugang zu regelmäßigen live Gesprächsrunden mit unseren Experten und Expertinnen, live Meditations- und Intentionsrunden. Gleichzeitig unterstützen wir daraus Forschung und Projekte zum Thema Krebs und Bewusstsein.
Mittwoch, 17. November 2021
Collective Healing Online-Kongress
Vom 26. November bis 6. Dezember findet der kostenlose Online Kongress "Krebs und Bewusstsein" statt. 40 ExpertInnen und Betroffene - darunter ich - sprechen davon, welche psychischen Faktoren für Heilungswege nach der Diagnose Krebs wirksam sind.
Freitag, 24. September 2021
Projekt Fovea
Ein Gespräch mit Kai Stuht über Krankheit und das erwachende Bewusstsein: Projekt Fovea.
Montag, 26. April 2021
Was wachsen will muss Schalen abwerfen: Neuauflage
Hier geht es um Leben, um Aufbruch und Scheitern, um kleine und große Entscheidungen, um Ende und Neuanfang. Und es geht um Liebe. Viel Liebe. Die autobiografische Erzählung beginnt im flachen Norden Deutschlands und führt über Madrid, Barcelona und viele Stolpersteine in den Süden Frankreichs in ein kleines Winzerdorf mit unaussprechlichem Namen. Es ist die Geschichte der Befreiung aus einer zu eng gewordenen Korsage. So wie der Krebs sich häuten muss, um wachsen zu können, so muss die Erzählerin immer wieder das in sich auflösen, was sich verhärtet und verkrustet hat, um voranzukommen und am Leben zu bleiben. Auf ihrem Weg findet sie hierzu reichlich Gelegenheit. Mit Humor und Tiefe wird der Leser durch die atemberaubenden Landschaften des Südens geführt und bekommt Lust, sich selbst auf die Reise zu machen. Was wachsen will muss Schalen abwerfen.
Freitag, 2. Oktober 2020
Mut zur Selbstheilung
Unser Körper ist dazu in der Lage, ohne das Eingreifen von Technik und Chemie die Symptome, die er geschaffen hat, eigenständig zu regulieren. Er kann Masse auf- und wieder abbauen, Rhythmen beschleunigen und verlangsamen. Auch schwere Erkrankungen kann er in Selbstheilungsprozessen lösen — wenn wir ihn lassen. Alle Menschen verfügen über dieses Potenzial, doch die meisten von uns haben das vergessen. Die Sozialtherapeutin Angelika Koppe hat eine Methode entwickelt, die uns daran erinnert, was alles in uns steckt. Ein Artikel im Rubikon.
Mittwoch, 26. August 2020
Gemeinsam heilsam
Heilung kommt von innen — das wissen wir seit jeher. Nur die industrielle Medizin setzt auf von außen kommende, aggressive und oftmals lebensbedrohliche Methoden, die dem Behandelnden alle Macht geben und dem Patienten keine. So haben die meisten von uns keinen Zugang zu dem, was wir gewissermaßen als Geburtsgeschenk mit auf den Weg bekommen haben: die Fähigkeit unseres Körpers zur Selbstheilung. Das Netzwerk Collective Healing hat sich zum Ziel gesetzt, das Vertrauen in die Selbstheilung und damit in das Leben zu stärken. So geht es hier um weit mehr als um die Genesung von Krankheit. Ein Artikel im Rubikon.
Samstag, 1. August 2020
Mit schwerem Geschütz
Wir befinden uns im Krieg. An allen Fronten wird gekämpft. Die Schlachten werden dort ausgetragen, wo man sie am wenigsten erwartet: in unseren Arztpraxen, Kliniken und Krankenhäusern, an Orten, an die die Menschen gehen, wenn sie von einer Krankheit geheilt werden wollen. Von Heilung und dauerhafter Gesundheit jedoch ist hier oft nichts zu spüren. So gut wie alle großen Krankheiten unserer Zeit sind nicht heilbar. Sie können nur behandelt werden. Bataillone von Spezialisten marschieren auf, um gegen den Feind anzutreten. Jedes Mittel ist recht. Kein Preis ist zu hoch, um dem Bösartigen, Entarteten den Garaus zu machen — mit zweifelhaftem Erfolg. Am Beispiel Krebs wird deutlich, dass die industrielle, auf Kampf ausgerichtete Medizin versagt hat. Die Krankheit tötet heute mehr Menschen denn je. Ein Artikel im Rubikon.
Montag, 8. Juni 2020
Das Ende der Märchenstunde
Krebs gilt heute als die tödlichste Krankheit, die bald jeden Zweiten von uns ereilt und die Herz-Kreislauferkrankungen als Todesursache Nummer 1 ablöst. Ebenso wird erzählt, dass das neue Corona-Virus Sars-Cov 2 das gefährlichste Virus sei. Krebs und Corona gelten aktuell als die größten Feinde der Menschheit. Doch sind diese beiden wirklich die Killer, als die sie uns verkauft werden? Oder werden in beiden Fällen Ängste geschürt, um uns gefügig zu machen? Niemals zuvor trat so deutlich zutage, was wir bereit sind, aus Angst zu opfern: Wir geben alle Macht an Menschen ab, die wir für Spezialisten und Experten halten, und bleiben ohnmächtig zurück. Doch wer die Krankheit Krebs eigenverantwortlich überwunden hat, der weiß, was für eine Kraft in ihm steckt. Er hat erkannt, dass Krieg — in welcher Form auch immer — niemals die Lösung sein kann. Ein neuer Artikel im Rubikon.
Montag, 18. Mai 2020
Krankheit heilt
Das Leben ist ein Theater. In Zeiten von Corona werden die Chöre nicht müde, Schreckensmeldungen herauszuposaunen. Während die einen im Gleichschritt aufmarschieren, läuft die Angst vor dem Gesagten mit den anderen in wildem Galopp davon. Wer zweifelt, ist ein Verrückter, wer die drastischen freiheitsbeschneidenden Regeln in Frage stellt, ein Verräter. Doch wer hinter den Vorhang schaut, der entdeckt hier nicht nur die Strippenzieher, sondern auch die Möglichkeit, nicht zur Marionette zu werden und die Zügel für sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Ein Artikel im Rubikon.
Donnerstag, 5. Dezember 2019
Die heilende Kraft der Krankheit
Wer sich um seine psychische Balance kümmert und im Einklang mit der Natur lebt, hat gute Chancen, gesund zu bleiben. Eine positive Einstellung zum Leben - daran zweifelt heute wohl niemand mehr - kann uns vor mancher Krankheit bewahren. Nachdem wir lange Zeit unsere Körper in seine Einzelteile zerlegt haben, erkennen heute viele von uns die Zusammenhänge zwischen Körper und Geist: Aufgestaute und unausgesprochene Gefühle können krank machen, Traumata können von einer Generation an die nächste vererbt werden. Wir kennen die Auswirkungen von Visualisierung und Meditation auf das Funktionieren des Organismus und wir wissen, dass die Wirkung eines Medikaments oder einer Behandlung bis zu 50 Prozent davon abhängt, ob wir daran glauben oder nicht.
Es steht außer Frage: Unsere Gedanken und Gefühle tragen entscheidend zu unserer Gesundheit bei. Wenn es dann aber soweit ist und wir krank werden, dann vergessen wir das. Das Schicksal hat uns böse getroffen, das Unglück ist uns vor die Füße gefallen. Wir tun so, als gäbe es keinen Zusammenhang zwischen dem, was sich in unseren Körpern abspielt und unserer Art zu leben. Der Gedanke, womöglich Schuld am eigenen Kranksein zu tragen, ist unerträglich. Oft weigert sich der Betroffene, sein Übel im Kontext seiner Lebensweise zu betrachten und läuft stattdessen zum Arzt oder zum Apotheker.
Seit bekannt wird, dass die Profis in weiß nicht unbedingt im Sinne der Kranken handeln, sondern einem Industriezweig zuarbeiten, der mittlerweile zu den mächtigsten der Welt zählt, interessieren sich immer mehr Menschen für die in Vergessenheit geratenen Zusammenhänge zwischen Körper und Geist. Hier geht es nicht um Schuld, sondern um Verantwortung. Während Schuld sich immer auf etwas Vergangenes bezieht, was wir sowieso nicht mehr ändern können, wirkt Verantwortung im Jetzt.
Von der Schuld zur Verantwortung
Ich kann jetzt etwas für mich und für meine Gesundheit tun. Anstatt die nächste Apotheken- oder Praxistür aufzustoßen, kann ich eine Tür öffnen, hinter der sich tiefgreifende, grundsätzliche Heilung verbirgt: Es ist die Tür zu meinem Innenleben, zu meinen Gefühlen, Bedürfnissen und Wünschen. Kenne und akzeptiere ich sie oder lebe ich an ihnen vorbei? Lasse ich mich von der Sucht nach materiellen Gütern, nach Fortschritt, nach Anerkennung und Ruhm betäuben? Sage ich Ja, wo ich Nein meine? Trete ich auch an Unbequemes heran? Wage ich es, meine Verkleidungen und Panzer aufzureißen und Licht durch die Risse dringen zu lassen?
Wer das tut, der erkennt die heilende Kraft, die in ihm zur Verfügung steht. Er findet Zugang zu dem Potential, das ihm hilft, dauerhaft gesund zu werden. Denn in diesem Licht der Erkenntnis werden die Zusammenhänge offensichtlich: zwischen Körper und Geist, zwischen Krankheit und Lebensweise, zwischen dem eigenen Wohlergehen und dem Wohlergehen alles Lebendigen. Wer das erlebt, der spürt, was zu tun ist: Er umarmt sich innerlich mit seinem Übel und strahlt das gleichzeitig sanfte und kraftvolle Licht dieser Vereinigung in die Welt hinaus.
Die Chance in der Krise
Er begreift, dass seine Krankheit ihm nichts Böses will, wie überhaupt kein Ereignis im Grunde gegen ihn gerichtet ist. Er versteht, dass alles, was ihm widerfährt, allein die Spiegelung seiner eigenen inneren Widerstände ist und die Chance in sich birgt, sie zu überwinden. So verliert er die Angst. Befreit von dem, was ihn stur machte, undurchdringlich und schwer, was ihn in Körper und Geist verhärtete, geht er schließlich in die Knie, um den Hindernissen, die ihm in den Weg gelegt werden, zu danken.
Krankheit und die Konfrontation mit der eigenen Vergänglichkeit haben sein Herz geöffnet. Das Durchqueren des dunklen Waldes hat ihm Mut gemacht, den glitzernden, marktschreierischen Chimären den Rücken zu kehren und sich dem ursprünglichen Quell des Lichts zuzuwenden. Er ist voller Vertrauen, Hoffnung und Zuversicht. Denn es mangelt der Welt, in der er lebt, nicht an Gelegenheit, dass auch andere beschließen, sich auf den Weg zu machen.
Samstag, 26. Oktober 2019
Hinters Licht geführt
Die moderne Krebstherapie kämpft scharf gegen entartete Zellen und bösartige Tumoren an. Mit zweifelhaftem Erfolg. Krebs zählt mittlerweile zur ersten Todesursache in den Industrieländern. Lothar Hirneise legt offen, wie unwissenschaftlich heute in der Krebsforschung gearbeitet wird und wie hoch der Preis ist, den wir für die aggressiven Behandlungen bezahlen. Wenn wir nicht zu Verbrechern werden wollen, ist es an der Zeit, das Märchenbuch vom Krebsmonster zu schließen und ein neues Buch zu öffnen. Darin geht es um Geschichten von Heilung und der Suche nach dem Glück. Ein Artikel im Rubikon.
Dienstag, 24. September 2019
Keine Angst vor Krebs!
Es ist soweit: In den reichen Ländern löst gerade Krebs die Herz-Kreislauferkrankungen als Todesursache Nummer eins ab! Was auf den ersten Blick als Schreckensnachricht erscheint, verbirgt auf den zweiten Blick die Erkenntnis, dass die konventionelle Medizin ihren „Kampf gegen den Krebs“ verloren hat. Ganz offensichtlich helfen ihre Methoden nicht, die Krankheit zu überwinden. Zeit, sich den Alternativen zuzuwenden. Ein Artikel im Rubikon.
Freitag, 6. September 2019
Die Wege des Neuen
Die Menschen, die sich in unserer Geschichte für einen grundsätzlichen Wandel eingesetzt haben, hatten es oft schwer und bezahlten nicht selten ihr Engagement mit ihrem Leben. Bevor uns etwas als offensichtlich erscheint, folgt die Entwicklung immer wieder einem ähnlichen Schema: Was an den Grundfesten der Gesellschaft rüttelt, wird zunächst lächerlich gemacht und diffamiert. Was sich dann noch hält, wird als gefährlich verfolgt. So erging es auch dem umstrittenen Mediziner Ryke Geerd Hamer. Er tat etwas, was die industrielle Medizin ihm bis heute nicht verzeiht: Er setzte den aggressiven, intrusiven und symptomorientierten Behandlungsmethoden eine Medizin entgegen, die auf den Selbstheilungskräften des Körpers basiert. Ein Artikel im Rubikon.
Freitag, 24. Mai 2019
Donnerstag, 7. Februar 2019
Frieden mit dem Körper
Krebs — eine der bedrohlichsten Krankheiten unserer Zeit. Niemand bleibt von ihr verschont. Immer mehr erkranken auch junge Menschen. Der Krieg gegen den Feind wird erbittert ausgefochten. Es wird scharfe Munition aufgefahren. Viele der Betroffenen sterben letztlich an den Nebenwirkungen der Behandlungen. Zeit für einen Bewusstseinswandel, Zeit, die Waffen niederzulegen. Ein Artikel im Rubikon
Freitag, 5. Oktober 2018
Auf wilden Wegen
Gabriele Freytag, Autorin von "Auf wilden Wegen", interviewt mich auf Radio Tide: http://einwilderort.de/Sonntag, 30. September 2018
Für einen friedlichen Umgang mit Krebs
Killerzellen greifen den Körper an. Aus dem Hinterhalt überfallen sie ihn und entwickeln sich über Jahre hinweg unbemerkt. Bösartige Tumoren machen sich im Organismus breit, Schreckensmonstern gleich, die einen langsam von innen auffressen. Das ist die heute geläufige Vorstellung von Krebs.
Mit diesem Bild vor Augen begab ich mich 2012 nach meiner Diagnose Brustkrebs in die Schlacht. Dem Bösen, dem Entarteten in mir wurde mit scharfer Artillerie zu Leibe gerückt. Es wurde vergiftet, verbrannt, herausgeschnitten: Chemotherapie, Radiotherapie, chirurgischer Eingriff.
An meiner Seite kämpften Heerscharen von Spezialisten. Keiner von ihnen konnte mir garantieren, dass die Strategie anschlagen würde. Jeder Mensch ist anders, versicherte man mir, während man mir eine Behandlung zukommen ließ, die bei Millionen Menschen angewendet wird. Zusammen konnten wir nur hoffen.
Mehr als die Hälfte aller an Krebs erkrankten Patienten überlebt schon die ersten fünf Jahre nicht. Viele erkranken nach dieser Frist an Zweittumoren oder an den Folgen der aggressiven Behandlung. Die Therapie selbst ist hoch krebserregend und kann das Immunsystem dauerhaft schädigen.
Meine Überlebenschancen lagen bei 90 Prozent, sagte man mir. Aber verschwieg, dass sich diese Aussicht auf fünf Jahre bezog. Man klärte mich ebenfalls nicht über die möglichen langfristigen Nebenwirkungen auf: Erhebliche Organschäden, Herzprobleme, Gedächtnisverlust, dauerhafte Nervenschädigungen, unter vielen anderen.
Heute, sechs Jahre später, bin ich am Leben. Und mit mir der Gedanke an das Rezidiv. Denn nur selten spricht man bei Krebs von dauerhafter und endgültiger Heilung. Das Böse in mir kann wiederkommen. Regelmäßige Kontrollen sollen das vermeiden. Verhindern können sie es nicht. Wie sollte ich mit dieser Aussicht weiterleben? Ein Artikel in Ethik Heute.
Dienstag, 17. Juli 2018
Ein wilder Ort
In ihrem Buch „Ein wilder Ort“ beschreibt Gabriele Freytag, wie sie ihren Gebärmutterhalskrebs auf natürliche und sanfte Weise überwunden hat. Sie unterstützte die natürlichen Selbstheilungskräfte ihres Körpers mit einer gesunden Ernährung, Ayurveda, Yoga, Innenreisen und dem Dialog mit ihren „ragazzi“, den außer Rand und Band geratenen Zellen in ihrem Körper. Sie gibt Antwort auf die Frage, wie es ihr heute gelingt, in einer von Krankheit, Zerstörung und Gewalt geprägten Welt zu leben. Ein Artikel im Rubikon
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