Mittwoch, 5. August 2020

Zueinander finden

Wir sind tief gespalten. In den aktuellen Meinungskriegen hören wir einander kaum noch zu und stecken uns gegenseitig in Schubladen, aus denen wir uns nicht wieder herauslassen. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute: Wir tun das aus dem gleichen Grund und mit demselben Ziel. Wir sind in Sorge. Wir wollen uns und andere schützen. Wir sind bereit, uns dafür zu engagieren. Wir zeigen uns verantwortungsbewusst. Es ist uns am Wohl unserer Mitmenschen gelegen. Auf welcher Seite wir auch stehen — das ist uns gemeinsam. Ein guter Grund, gemeinsame Sache zu machen.
Ein Artikel im Rubikon.

Samstag, 1. August 2020

Mit schwerem Geschütz

Wir befinden uns im Krieg. An allen Fronten wird gekämpft. Die Schlachten werden dort ausgetragen, wo man sie am wenigsten erwartet: in unseren Arztpraxen, Kliniken und Krankenhäusern, an Orten, an die die Menschen gehen, wenn sie von einer Krankheit geheilt werden wollen. Von Heilung und dauerhafter Gesundheit jedoch ist hier oft nichts zu spüren. So gut wie alle großen Krankheiten unserer Zeit sind nicht heilbar. Sie können nur behandelt werden. Bataillone von Spezialisten marschieren auf, um gegen den Feind anzutreten. Jedes Mittel ist recht. Kein Preis ist zu hoch, um dem Bösartigen, Entarteten den Garaus zu machen — mit zweifelhaftem Erfolg. Am Beispiel Krebs wird deutlich, dass die industrielle, auf Kampf ausgerichtete Medizin versagt hat. Die Krankheit tötet heute mehr Menschen denn je. Ein Artikel im Rubikon.

Mittwoch, 29. Juli 2020

Die Macht der Seele

Es ist aus der Mode gekommen, sich mit der Seele zu beschäftigen, dem geheimnisvollen Hauch in uns, der uns belebt und mit einer unsichtbaren Welt verbindet. Sie wird heute gemeinhin mit der Psyche gleichgesetzt und verlor mit der Bindung an die Vergänglichkeit des Körpers ihre Unsterblichkeit. Viele stehen dem Unfassbaren, Unkalkulierbaren misstrauisch gegenüber. Die Religion, das, was den Menschen mit dem Göttlichen verbindet, hat in unserem Leben kaum noch Bedeutung. Doch gerade die Rückbesinnung auf das Geistige gibt uns heute einen Schlüssel in die Hand, erneut Vertrauen zu fassen. Ein Artikel im Rubikon.

Freitag, 24. Juli 2020

Impfen aus astrologischer Sicht

Ein Gastbeitrag des Astrologen und Heilpraktikers Wolfgang Emter

Impfungen, so wird uns heute von Politikern und vielen Virologen suggeriert, seien die einzige Lösung, um die ( sogenannte ) Corona - Pandemie in den Griff zu bekommen. Diese Sichtweise beruht auf einem völlig mechanistischen Menschenbild und einer Ideologie, die Krankheiten primär als Folgen von äußeren Erregern sieht. Doch selbst in der Alternativmedizin wird kaum reflektiert, dass unser Immunsystem, das dort zurecht als wesentliche Grundlage von Gesundheit gesehen wird, nicht nur eine körperliche Dimension hat sondern auch eine geistige bzw. spirituelle.  Und eben auch eine zeitliche. Die Astrologie ist die einzige mir bekannte Weltanschauung, die die Zeitqualität als wesentlichen Faktor im Heilungsprozeß berücksichtigt. Sobald man diese Dimension in den Blick nimmt, lassen sich auch in Bezug auf das Thema Impfungen ungewohnte Schlussfolgerungen ziehen.

Donnerstag, 23. Juli 2020

Ein Jahr älter

Die Zeit vergeht und nimmt uns mit in ihrem Galopp. Kaum hat ein Jahr begonnen, geht es auch schon wieder seinem Ende entgegen. So birgt jede Geburt schon immer auch den Tod in sich. Nur wer das annehmen kann, wird empfänglich für das Geschenk, älter werden zu dürfen. Er erkennt, dass die voranschreitende Zeit ihm nichts nimmt, sondern im Gegenteil etwas Kostbares gibt. Ein Artikel im Rubikon

Freitag, 17. Juli 2020

Was die Erde will

Unsere Wissenschaft, seit langem darauf spezialisiert, die Dinge auseinanderzunehmen, hat den Überblick verloren. Wir orientieren uns an Abstraktem, an Zahlen, Hochrechnungen und Modellen und vergessen dabei die Zusammenhänge des Lebendigen. Jochen Kirchhoff, Naturphilosoph, Bewusstseinsforscher und Wissenschaftskritiker nimmt in einem aktuellen Videogespräch zu seinem Buch „Was die Erde will“ und zu einem Weltbild Stellung, das nicht die Technik, sondern den Menschen ins Zentrum stellt. Er zeichnet die Vision eines verantwortungsbewussten, schöpferischen Menschen und prägt den Begriff der integralen Tiefenökologie. Der Ausweg aus der Krise führt über das Begreifen der Verbindungen zwischen Mensch und Natur, Mensch und Erde, Mensch und Kosmos. Ein Artikel im Rubikon.

Samstag, 11. Juli 2020

Froh zu sein

Unsere Zeit stellt uns vor die größten Herausforderungen. Es geht nicht nur darum, das Spaltende zu überwinden und dabei die richtigen Entscheidungen zu treffen, sondern auch darum, die gute Laune dabei nicht zu verlieren. Doch unbeschwerte Freude gehört nicht zu den Gefühlen, die gerade Hochkonjunktur haben. Dabei ist sie es, die uns durch die aktuellen Stürme hindurchführen kann. Nur dann, wenn wir ein Bewusstsein für sie entwickeln und ihr die Tür öffnen, schaffen wir den Sprung in eine Zeit, die nicht mehr von Angst und Gewalt regiert wird, sondern uns Frieden und Harmonie bringt. Ein Artikel im Rubikon.

Montag, 6. Juli 2020

Der Verschwörungsmythos


Während wir uns die Köpfe heiß diskutieren, welche Information, welche Meinung, welche Studie richtig ist und welche nicht, verlieren wir viel Energie, die wir gut für andere Dinge gebrauchen können. Der amerikanische Kulturphilosoph Charles Eisenstein versucht, die sich feindlich gegenüber stehenden Fronten zusammenzubringen. Sein Appell an die Gesellschaft ist es, die Meinungskriege zu beenden und die Trennung zu überwinden. Dies kann gelingen, wenn wir erkennen, dass hinter den Verschwörungstheorien kein Verschwörer steht, sondern ein Mythos, den wir alle zusammen geschaffen haben. Meine Übersetzung von The Conspiracy Myth.

Vor kurzem las ich amüsiert eine Kritik zu meinem Artikel „Die Krönung“ (1), in der sich der Autor absolut sicher war, dass ich ein heimlicher Verschwörungstheoretiker bin. Er war so überzeugend, dass ich es selbst fast glaubte. 

Doch was ist überhaupt eine Verschwörungstheorie? Manchmal wird der Begriff gegen jeden verwendet, der eine Autorität in Frage stellt, von herrschenden Paradigmen abweicht oder glaubt, unsere führenden Institutionen würden durch verborgene Interessen beeinflusst. Es ist eine Möglichkeit, Dissens zu unterdrücken und diejenigen einzuschüchtern, die versuchen, sich gegen Machtmissbrauch zu wehren. Man muss das kritische Denken nicht aufgeben, um zu glauben, dass mächtige Institutionen bisweilen kollaborieren, sich verschwören, verschleiern und korrupt sind. Wenn das mit einer Verschwörungstheorie gemeint ist, dann sind offensichtlich einige dieser Theorien wahr. Erinnert sich jemand an die Affäre Enron? Iran-Kontra? COINTELPRO? Vioxx? Irakische Massenvernichtungswaffen?


Freitag, 26. Juni 2020

Wünschen wirkt Wunder

Es ist aus der Mode gekommen, zu träumen, zu wünschen und an Wunder zu glauben. Doch gerade in einer Zeit, in der die Wiesen asphaltiert, die Wälder gerodet und der frische Quell versiegt sind, tun wir gut daran, uns auf das zu besinnen, was uns leicht und zuversichtlich macht. Wenn wir das Wünschen neu erlernen, kann es gelingen, den harten und ausgetrockneten Boden unserer Realität in ein fruchtbares Feld zu verwandeln, auf dem alles möglich ist. Ein Artikel im Rubikon.

Donnerstag, 18. Juni 2020

Die Vertrauensfrage

Seit Menschengedenken greifen wir in die natürlichen Lebensprozesse ein. Jahrtausende lang haben wir versucht, unsere Welt nach unseren Vorstellungen zu gestalten. Doch unsere Technik hat uns nicht nur ein bequemeres und längeres Leben beschert, sondern auch Ausbeutung, Ungleichheit und Zerstörung. Die Technik erlaubt uns heute eine totale Überwachung des Lebendigen und stellt uns vor die Frage, was die voranschreitende Überwindung der Natur für unser Leben bedeutet. An was wollen wir glauben: an ein künstliches oder an ein natürliches Leben? Wollen wir Kontrolle oder Vertrauen? Ein Artikel im Rubikon.

Montag, 15. Juni 2020

Die Spaltung überwinden

Richtig oder falsch, gut oder schlecht — während wir immer mehr die Orientierung verlieren, vertiefen sich die Gräben zwischen den Menschen. Um die fortschreitende Spaltung zu überwinden, müssen wir uns an eine Kraft erinnern, die heute wie vergessen scheint: unser freier Wille und die Fähigkeit, aus uns selbst heraus gut und böse zu unterscheiden. Niemand kann uns zwingen, in welche Richtung wir weitergehen: kein Gott, kein Karma, kein Schicksal, kein Zufall. Wir haben die Wahl. Ein Artikel im Rubikon.

Donnerstag, 11. Juni 2020

Aus dem Takt

Anfang des Jahres veröffentlichte die Schriftstellerin und Rubikon-Autorin Katrin McClean ihr bisher persönlichstes Werk. „Aus dem Takt — ein Ost-West-Roman“ erzählt die Geschichte der Felicitas Glück. Sie war 18, als die Mauer und mit ihr die Welt, wie sie sie kannte, in sich zusammen fiel. Von Leipzig zieht sie über Berlin nach Hamburg und versucht, sich in einer neuen Welt zurechtzufinden, die mit ihren alten Werten wenig gemein hat. Sie stolpert in absurde Arbeitsszenarien und glücklose Beziehungen, bis sie schließlich stürzt. Erst im Aufstehen zeigt sich, welche Kraft aus dem Scheitern erwachsen kann. Ein Artikel im Rubikon

Montag, 8. Juni 2020

Das Ende der Märchenstunde

Krebs gilt heute als die tödlichste Krankheit, die bald jeden Zweiten von uns ereilt und die Herz-Kreislauferkrankungen als Todesursache Nummer 1 ablöst. Ebenso wird erzählt, dass das neue Corona-Virus Sars-Cov 2 das gefährlichste Virus sei. Krebs und Corona gelten aktuell als die größten Feinde der Menschheit. Doch sind diese beiden wirklich die Killer, als die sie uns verkauft werden? Oder werden in beiden Fällen Ängste geschürt, um uns gefügig zu machen? Niemals zuvor trat so deutlich zutage, was wir bereit sind, aus Angst zu opfern: Wir geben alle Macht an Menschen ab, die wir für Spezialisten und Experten halten, und bleiben ohnmächtig zurück. Doch wer die Krankheit Krebs eigenverantwortlich überwunden hat, der weiß, was für eine Kraft in ihm steckt. Er hat erkannt, dass Krieg — in welcher Form auch immer — niemals die Lösung sein kann. Ein neuer Artikel im Rubikon

Mittwoch, 3. Juni 2020

Homo homini virus

Es heißt seit Langem, der Mensch sei dem Menschen feindlich gesonnen. Diese Erzählung begleitet eine lange Geschichte der Trennung und Zerstörung. Wir konnten angeblich gar nicht anders als gegeneinander aufzumarschieren. Im Tragen von Masken erreicht das Spaltende heute symbolisch seinen Höhepunkt. Verängstigt schotten wir uns voneinander ab und klammern uns an einen Stofffetzen, als hinge unser Überleben davon ab. Wehe dem, der sich dem widersetzt! Doch immer zahlreicher sind jene, die Gesicht zeigen und vormachen, dass es auch anders geht. Ein Artikel im Rubikon.

Mittwoch, 27. Mai 2020

Zusammen leben

Die Spaltungsmechanismen laufen auf Hochtouren. Wo wir auch hinsehen: Es wird systematisch versucht, uns gegeneinander aufzubringen. An allen Fronten werden „normale Bürger“ gegen Verschwörungsideologen, Impfgegner, Rechts- und Linksextreme, Verfassungsfeinde, Antisemiten und allerlei „irres Pack“ aufgehetzt. Eine altbewährte Taktik, die von dem ablenken soll, was eigentlich geschieht. Dem haben wir nur eines entgegenzusetzen: Wir müssen den Blick abwenden von der alles verschlingenden Matrix und uns um das kümmern, was uns wirklich weiter bringt: Solidarität, Souveränität und Spaß am gemeinsamen Aufbauen einer besseren Welt. Ein Artikel im Rubikon

Donnerstag, 21. Mai 2020

Das Leid überwinden

Nie werde ich vergessen, was mir und den meinen angetan wurde! Wir pflegen die Erinnerung an vergangenen Schmerz und versuchen, dem Erlittenen damit Sinn zu geben. Nie wieder soll so etwas geschehen dürfen! Gleichzeitig halten wir damit den Gedanken an Schuld und Rache am Leben und verhindern so auf beiden Seiten den Frieden. Nur wenn wir lernen zu verzeihen, kann wirkliche Harmonie eintreten. Hierfür ist es notwendig, uns unsere eigene Fehlbarkeit nachzusehen. Ein Artikel im Rubikon.

Montag, 18. Mai 2020

Krankheit heilt

Das Leben ist ein Theater. In Zeiten von Corona werden die Chöre nicht müde, Schreckensmeldungen herauszuposaunen. Während die einen im Gleichschritt aufmarschieren, läuft die Angst vor dem Gesagten mit den anderen in wildem Galopp davon. Wer zweifelt, ist ein Verrückter, wer die drastischen freiheitsbeschneidenden Regeln in Frage stellt, ein Verräter. Doch wer hinter den Vorhang schaut, der entdeckt hier nicht nur die Strippenzieher, sondern auch die Möglichkeit, nicht zur Marionette zu werden und die Zügel für sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Ein Artikel im Rubikon.

Dienstag, 12. Mai 2020

Im Widerstand

Der Arzt und Psychotherapeut Ulrich Franz Nettig ist so erschüttert über das derzeitige medizinische Szenario, das sich in Deutschland und der Welt abspielt, dass er Anfang Mai in den Hungerstreik getreten ist. Als ehemaligen Pathologen empört ihn vor allem, dass — vorgeblich zum Schutz des medizinischen Personals — die meisten Länder zu Beginn der Epidemie darauf verzichteten, Sektionen durchzuführen. Auch hat man versäumt, repräsentative Stichproben zu nehmen, um festzustellen, wie hoch der Durchseuchungsgrad ist, wie schnell die Infektionszahlen ansteigen, wie viele der Infizierten erkranken und wie viele der Erkrankten sterben. Dazu kommt, dass die heutigen Tests nicht validiert sind und keine sicheren Ergebnisse erkennen lassen. Aus Entsetzen über die einschneidenden und menschenunwürdigen Maßnahmen setzt Ulrich Franz Nettig ein Zeichen, bei dem es um sein Leben geht. Ein Artikel im Rubikon

Samstag, 9. Mai 2020

Die nackte Wahrheit

Jeder von uns wählt seinen Informationskanal und glaubt, den richtigen Knopf gedrückt zu haben. So kommt es, dass heute jeder glaubt, die Wahrheit für sich gepachtet zu haben. Angesichts des dramatischen Verlustes unserer Rechte und unserer Freiheit sind nur wenige bereit, hinter die Kulissen zu schauen. Alte Überzeugungen könnten sich als Illusionen erweisen, Kartenhäuser könnten in sich zusammenfallen. Geschichte müsste neu geschrieben werden. Zur Ermutigung derer, die es dennoch wagen: Es gibt die Möglichkeit, uns in eine Zukunft ohne Hass und Angst hineinzudenken und sie damit zum Leben zu erwecken. Ein Artikel im Rubikon

Dienstag, 5. Mai 2020

Mein Körper gehört mir!

Die aktuelle Debatte um das Einführen einer globalen Impfpflicht beunruhigt und empört heute viele Menschen. Werden wir schon bald dazu gezwungen werden, unser Leben und unsere Gesundheit einer Medizin anzuvertrauen, von der wir wissen, wie eng sie an die wirtschaftlichen Interessen der Pharmaindustrie gebunden ist? Der Münchener Kinderarzt Martin Hirte berät Eltern dabei, für ihr Kind die richtige Impfentscheidung zu treffen. In seinem stets aktualisierten Buch „Impfen Pro und Contra — Das Handbuch für die individuelle Impfentscheidung“ diskutiert er die Nutzen und Risiken der in Deutschland, Österreich und der Schweiz empfohlenen Impfungen. Ein Artikel im Rubikon.

Montag, 4. Mai 2020

Liebe kann alles

„Frausein“, so schreibt Eva-Maria Zurhorst, „ist nicht das Problem, sondern der Schlüssel zur Heilung.“ Statt wegen unseres Feingefühls und unserer erhöhten Wahrnehmungsfähigkeit zu leiden, zu schweigen, zu flüchten und an uns zu zweifeln, sollten wir Frauen endlich verstehen, dass wir in Wahrheit mit einer über alle Maßen wissenden, heilsamen und schöpferischen Ebene des Lebens verbunden sind. Es ist an der Zeit, dass wir erkennen, mit welch unglaublicher Macht wir von der Natur ausgestattet sind; dass unsere Verbindung zu unserem Herzen und unseren Gefühlen uns nicht schwach macht, sondern uns dazu befähigt, uns, unsere Beziehungen und unseren Planeten zu heilen. Ein Artikel im Rubikon. 

Mittwoch, 29. April 2020

Entpuppt Euch!

Veränderung liegt in der Luft. Mit großen Schritten geht der Mensch auf etwas zu, was ihm unbekannt ist. Gemeint sind nicht unsere Versuche, uns gegen das Leben zu stellen, die Natur zu beherrschen, uns immer enger an die Technik zu binden und schließlich so tief in der Abgestumpftheit zu versinken, dass wir überhaupt nichts mehr merken. Es geht um die Gelegenheit, die uns in diesen Wochen und Monaten geboten wird, uns endgültig von einer zu eng gewordenen Korsage zu befreien und uns zu unserer vollen Größe aufzurichten. Ein Artikel im Rubikon.

Montag, 13. April 2020

Umgekehrte Welt

Die Welt erscheint uns heute in einem bedrohlichen Licht. Viele fühlen sich tief verunsichert. Wir verlieren die Orientierung. Nicht einmal mehr in den heutigen Märchen wissen wir, wo die Guten und wo die Bösen sind. Was als richtig galt, entpuppt sich als falsch, und was verfemt war, offenbart seinen wahren Kern. So steht die Welt im wahrsten Sinne des Wortes Kopf. Es ist eine große Herausforderung, sich von den Ereignissen nicht nach unten reißen zu lassen und an ihnen zu verzweifeln. Um durch das Chaos zu kommen, brauchen wir den Geist eines Kindes: seine Neugierde, sein Vertrauen und seinen Glauben an Wunder. Ein Artikel im Rubikon.

Freitag, 10. April 2020

Freunde fürs Leben

Mikroben — die kleinsten und ältesten Bewohner unseres Planeten sind wahre Überlebenskünstler. Sie sind überall. Kein Ort ist vor ihnen sicher, denn sie gehören zum Leben. Bei jedem Vorgang in unserem Körper haben sie die Finger mit im Spiel. Blitzschnell passen sie sich an veränderte Bedingungen an. Sie sind, das zeigt uns die aktuelle Krise, offensichtlich nicht zu zähmen. Doch müssen wir wirklich Angst vor ihnen haben? Die Forschung zeigt: Mikroben sind vor allem nützlich. Nur ein Prozent kann uns unter gewissen Umständen gefährlich werden. Wir sollten alles daran legen, uns gut mit ihnen zu stellen. Ein Artikel im Rubikon.

An das Mögliche glauben

Seit kaum mehr als drei Wochen macht uns ein regelrechter Notverordnungs-Tsunami zu einer weltweiten Schicksalsgemeinschaft. Dabei ist es völlig egal, ob wir vor dem Corona-Virus Angst haben, vor der Errichtung einer modernen Diktatur, vor Einkommens- oder Job-Verlust — niemand kommt an den täglich neuen Nachrichten über das Virus und die gesetzlichen Maßnahmen vorbei. Und egal, wie man darüber denkt, überall lauern genügend Gründe, um Angst zu haben, sich bedroht zu fühlen. Schreiben wir uns die Angst von der Seele und tauschen wir uns aus, um unsere zwischenmenschliche Verbindung zu stärken. Ein Artikel im Rubikon

Sonntag, 22. März 2020

Liebe in Zeiten von Corona

Es ist so weit. Europa begibt sich in Quarantäne. Wir ziehen uns in unsere vier Wände zurück und kommen nicht umhin, uns mit uns selbst zu konfrontieren — und mit der Frage, worum es in der Corona-Krise eigentlich wirklich geht. Lassen wir uns von der Angst besetzen und unsere Freiheiten immer weiter einschränken? Oder nutzen wir die Gunst der Stunde, um uns mit dem Wesentlichen in uns zu beschäftigen? Die aktuelle Situation trägt das Potential für beides in sich. Wir können in blindem Autoritätsglauben weiter in Richtung Angst und Spaltung laufen oder die Augen öffnen und für Liebe und Verbundenheit Platz machen. Ein Artikel im Rubikon.

Freitag, 20. März 2020

Wenn wir uns verändern, verändert das die Welt

Nur Mut! Wenn wir uns verändern verändert das die Welt - mehr denn je haben wir jetzt die Gelegenheit, uns selbst zu verändern! Die Corona-Krise zwingt uns alle in die eigenen vier Wände und in die Konfrontation mit uns selbst. Hiermit ergibt sich eine wunderbare Möglichkeit des inneren  Kennenlernen und Aufräumens. Wie ist unser Verhältnis zu den Menschen, mit denen wir unter einem Dach leben? Wie ist unser Verhältnis zu uns selbst? Was wissen wir von dem Wesen, das in uns wohnt? Wie stehen wir zu ihm, zu unseren Wünschen und Bedürfnissen? Herrscht hier Frieden? Stellen wir uns vor: Überall auf der Welt sind heute die Menschen mit sich selbst konfrontiert! Niemals zuvor gab es eine solche Situation, in der wir alle die Chance haben, uns mit dem auseinanderzusetzen, was für uns wesentlich ist. 

Corona, die Krone, führt uns an den Scheideweg: Machen wir so weiter wie bisher und verschreiben uns der Angst, dem Trennenden, Spaltenden, "Diabolischen"? Oder entscheiden wir uns für die Verbindung, die Kooperation und die Liebe? Jeder von uns hat jetzt die Wahl, in welche Richtung er schaut und welche Energien er nährt. An jedem einzelnen hängt die Entscheidung, wie es mit uns auf diesem Planeten weitergeht ...

Dienstag, 17. März 2020

Die Glücksschule

Die Freie Schule Rheinklang in Radolfzell ist ein Ort, an dem junge Menschen für das Leben lernen. Wo andere Schulen aufgegeben haben, wird hier den Kindern Mut gemacht und geholfen, gemeinsam ihre Stärken zu erkennen. Ältere und jüngere Menschen begegnen sich auf Augenhöhe. Es ist ein Lernort, an dem auch die jungen Menschen mitbestimmen dürfen und lernen, sich gegenseitig zu achten und mit Würde zu behandeln. Da hier kein Kind aus finanziellen Gründen abgelehnt wird, wächst die Schule stetig und braucht mehr Platz. Zur Unterstützung des Projekts findet am 31. März 2020 in Radolfzell ein mit Workshop, Vortrag und Podiumsdiskussion mit Michael Hüter statt, Kindheitsforscher, Rubikon-Autor und Verleger des Buches „Kindheit 6.7: Ein Manifest“. Die Mutredaktion im Austausch mit Lydia Petrovsky, Geschäftsleiterin der freien Schule. Ein Artikel im Rubikon.

Dienstag, 10. März 2020

Heilung von innen

Die Beschäftigung mit sich selbst, mit den eigenen Gefühlen, Gedanken, Träumen und Ängsten gilt oft als egoistische Nabelschau, als überflüssiger Zeitvertreib für Leute, die nichts Besseres zu tun haben. Das unsichtbar in uns Schwingende, das sich nicht einfangen lassen will, erscheint vielen befremdlich und macht auch Angst. Besser keine schlafenden Hunde wecken. Wer weiß, was man auslöst, wenn man sich damit beschäftigt. Doch wer sich nicht aufmacht, seine Innenwelt zu ergründen, geht nicht nur an etwas Wesentlichem vorbei. Er riskiert auch seine Gesundheit und sein Leben. Ein Artikel im Rubikon.

Mittwoch, 4. März 2020

Die Freiheit des Verzichtens

Besonders in Krisenzeiten halten wir an dem fest, was wir haben. Materieller Besitz gibt uns auf der einen Seite die Illusion von Sicherheit und beschert uns auf der anderen Seite die Angst vor Verlust. Wir klammern uns an unser Hab und Gut, verwenden viel Energie darauf, um es gegen mögliche Angreifer zu verteidigen und können doch niemals sicher sein. Um mehr zu haben, sind wir bereit, unsere Freiheit zu opfern. Andere bestimmen über unser Leben und geben die Richtung vor. Wirklich frei macht nicht das Besitzen, sondern das selbst gewählte Verzichten. Ein Artikel im Rubikon.

Samstag, 29. Februar 2020

Die Lust am Guten

Birgit Stratmann gehört zu den Menschen, die dem Trennenden und Zerstörerischen entgegenwirken und sich für eine friedlichere und gerechtere Welt engagieren. Sie ist Mitbegründerin des Webmagazins „Netzwerk Ethik Heute“, das im Sinne einer besseren Völkerverständigung, Gewaltlosigkeit, Achtsamkeit und Verbundenheit fördert. Für dieses Projekt ließ sie Sicherheiten und Gewohntes hinter sich. Das erfordert Mut. So wie auch die Konfrontation mit der Frage, wie es möglich sein kann, in Zeiten des grundsätzlichen Wandels Hoffnung und Zuversicht zu bewahren. Zwei gute Gründe für die Redaktion Aufwind, sich mit ihr zu unterhalten. Ein Artikel im Rubikon

Freitag, 21. Februar 2020

Der Nazi in uns

Überall auf der Welt werden Menschen ausgebeutet, unterdrückt und misshandelt. Immer mehr sind auf der Flucht. Doch wir wollen nichts davon wissen. Wir konsumieren massenhaft Ware, an der Blut klebt und machen unsere Grenzen dicht, während auch in Europa überall Lager entstehen, in denen die Lebensumstände zunehmend mit denen in Konzentrationslagern verglichen werden. Wie ist es möglich, dass wir erneut geschehen lassen, was wir aufs Schärfste verurteilen? Um Klarheit zu gewinnen und uns endgültig von alten Lasten zu befreien, müssen wir noch einmal in unsere Geschichte zurück. Ein Artikel im Rubikon

Donnerstag, 20. Februar 2020

Die Getriebenen

Hochmut, Gier, Völlerei, Neid, Eifersucht — als die menschlichen Eigenschaften, die die römisch-katholische Kirche als Todsünden stigmatisierte, salonfähig wurden, erhielt der Kapitalismus sein Fundament. Es entstand eine Wirtschaft, die sich nicht mehr an per se begrenzten Bedürfnissen orientierte, sondern an unbegrenztem Sehnen und Wünschen. Eine Mischung aus Stolz und Lust nährt seither ein dem Fortschritt und Wachstum verschriebenes System, das zugunsten der Vorteile einer kleinen Elite ganze Völker zu Grabe trägt. Nachdem wir lange unseren Schattenseiten die Oberhand gegeben haben, ist es an der Zeit, uns unserer hellen Seiten zu besinnen. Ein Artikel im Rubikon

Mittwoch, 19. Februar 2020

Auf Augenhöhe

Frauen und Männer — wir sind einander fremd geblieben. Wenn Frauen sich nach wie vor von Männern beiseiteschieben und geringschätzen lassen, dann reflektiert sich in ihrer Haltung nicht nur Schwäche gegenüber dem „starken Geschlecht“. Bis heute haben wir es kollektiv versäumt, uns unserer selbst zu ermächtigen und klar zum Ausdruck zu bringen, was wir uns wirklich wünschen. Wenn wir die Urspaltung zwischen Mann und Frau überwinden und einander in authentischer Weise begegnen wollen, müssen wir aufeinander zugehen als Erwachsene, die um ihre Stärken und Schwächen wissen. Ein Artikel im Rubikon

Samstag, 8. Februar 2020

Spiel mit dem Feuer

Laut der griechischen Mythologie, der Wiege unserer Kultur, ist das Feuer nur durch eine List in Menschenhand gelangt. Prometheus wurde für seinen Frevel, den Göttern das Feuer entwendet zu haben, an einen Felsen des Kaukasus gekettet und von einem Adler heimgesucht. Die Menschen bezahlten den Feuerraub mit den Übeln aus der Büchse der Pandora, die sich über die Welt verbreitet haben. Als einzige positive Gabe hat die Hoffnung überlebt. Ein Mythos mit hoher Symbolkraft — auch für unsere Zeit. Ein Artikel im Rubikon.

Samstag, 1. Februar 2020

Jenseits der Schatten

Wir alle vereinen in uns Stärken und Schwächen. Uns selbst und der Welt jedoch wollen wir vor allem unsere Schokoladenseite präsentieren. Anstatt uns in unser inneres Dunkel hineinzuwagen, verlieren wir uns in Rechtfertigungen und Anklagen. So wirken Scham und Angst unbewusst in uns und bestimmen unser Handeln. Um aus der Spirale der (Selbst-) Zerstörung herauszukommen, brauchen wir Hilfe. Wir bekommen sie, wenn wir nicht weiter unter Verschluss halten, was uns bewegt. Ein Artikel im Rubikon

Samstag, 25. Januar 2020

Frieden beginnt im Gespräch

Gewalt beginnt im Kopf. Sie äußert sich nicht nur in Taten, sondern auch in Worten. Im letzten Jahrhundert entwickelte der Psychologe Marshall Rosenberg ein Konzept, nach dem wir lernen können, friedlich miteinander umzugehen: die „Gewaltfreie Kommunikation“. Das ist nicht nur etwas für verzweifelte Eltern und zerstrittene Freunde, Partner, die sich nicht mehr verstehen und Kollegen, die nicht mehr zusammen arbeiten können. Gewaltfreies Kommunizieren ist etwas, womit der Frieden in der Welt wiederhergestellt werden kann. Es braucht dafür nur vier Schritte. Ein Artikel im Rubikon

Freitag, 24. Januar 2020

Viel Glück!

Für das neue Jahr wünschen wir uns das Beste. Alles andere soll uns möglichst vom Leibe bleiben. Wir wollen glücklich sein, unbedingt! Doch trotz unserer Anstrengungen will sich das Glück einfach nicht einstellen. Vergeblich jagen wir ihm hinterher und versuchen, es an uns zu ketten. Der Autorin zeigt auf, wie wir ihm den Boden bereiten und ihm Lust machen, zu uns zu kommen. Ein Artikel im Rubikon

Samstag, 18. Januar 2020

Es geht ums Ganze!

Die guten Wünsche und Vorsätze verklingen und wir stehen vor der Realität eines neuen Jahres. Vielen ist inzwischen klar: Alleine werden wir mit den gigantischen Herausforderungen, die an uns herangetragen werden, nicht fertig. Es geht nur gemeinsam. Nur Mut! Im Sinne ihres zu Weihnachten erschienenen Buches setzt sich die Aufwind-Redaktion auch in diesem Jahr das Ziel, das Spaltende in jeder Hinsicht zu überwinden. Ein Artikel im Rubikon.

Sonntag, 12. Januar 2020

Die wirkliche Revolution

Die Gier nach Macht und Geld hinterlässt Spuren, die inzwischen so offensichtlich sind, dass sogar bei den optimistischsten Menschen die Hoffnung auf eine bessere Welt schwindet. Es erfordert Mut, in Zeiten des Chaos und der Verunsicherung von Utopien und neuen Visionen zu träumen. In sämtlichen Medien werden wir mit der Tatsache konfrontiert, dass es den Menschen wohl nicht mehr lange geben wird, während zaghaft ein neues Bewusstsein heranwächst, das sich nicht in die Tiefe ziehen lässt, sondern der Zerstörung entgegenwirkt. Dieses Bewusstsein achtet das Lebendige und führt die Menschen wieder zusammen. In seinem Zentrum steht nicht die Angst, sondern die Liebe. Um dieses Bewusstsein zu stärken, veröffentlichte Rubikons Mut-Redaktion mit „Nur Mut!“ ihr erstes Buch, dessen Vorwort wir im Folgenden abdrucken. Ein Artikel im Rubikon

Donnerstag, 26. Dezember 2019

Die Zukunft sind wir!

Pünktlich zur Jahreswende veröffentlicht der frisch gegründete Verlag des Rubikon sein zweites Buch in Papierform. „Nur Mut!“ ist eine Sammlung der aussagekräftigsten Texte der Aufwind-Redaktion, die in Zeiten des grundlegenden Wandels Möglichkeiten aufzeigt, wie es weitergehen kann. Kein Weg führt an den gigantischen Problemen, mit denen wir heute konfrontiert sind, vorbei. Doch es gibt Wege, die mitten hineinführen, hin zu den Ursprüngen, dorthin, wo alles entsteht: in uns. Hier erkennen wir, was die Revolutionäre aller Zeiten immer wieder bestätigen: Wenn wir uns ändern, verändert das die Welt. Ein Artikel im Rubikon

Freitag, 20. Dezember 2019

Frohe Weihnachten!

Ein Jahr geht zu Ende. Wir beim Rubikon haben ein bewegtes 2019 hinter uns. Die Zahl unserer Autoren und Leser ist beständig gewachsen. Mit unseren breit angelegten und sorgfältig recherchierten Schwerpunktthemen erreichen wir ein immer größeres Publikum. Unser letzter Coup: Seit Herbst ist dem Rubikon ein eigener Buchverlag angegliedert, dessen Maxime „Die Zukunft gehört den Mutigen“ lautet. „Die Öko-Katastrophe“ und „Nur Mut!“ stellen dabei den Auftakt unserer Buchveröffentlichungen dar. Der Rubikon versucht, Mut zu machen, braucht manchmal jedoch auch selbst Ermutigung. Ermutigend wirken für uns beispielsweise würdigende, konstruktiv-kritische Briefe, ehrenamtliche Mitarbeit, aber auch Spenden — ohne die unsere konsequent werbefreie und daher unabhängige Aufklärungsarbeit unmöglich wäre. Machen Sie mit! Ein Artikel im Rubikon.

Mittwoch, 18. Dezember 2019

Let it shine!

Immer stärker driften die Meinungen darüber auseinander, wie wir uns angesichts des globalen Schreckens verhalten können. In dem Maße, wie die Menschen begreifen, was auf dem Spiel steht, werden die Appelle dringlicher. Angesichts der Erkenntnis, dass wir alle auf einem sinkenden Schiff sitzen, wächst auch die Angst. Während langsam Panik an Bord ausbricht, vergessen wir, uns eines mächtigen Werkzeugs zu bedienen, das uns zur Verfügung steht. Ein Artikel im Rubikon

Dienstag, 17. Dezember 2019

Jenseits der Schuld

Schuld, Scham, Schande — der Schatten der Erbsünde fällt bis heute auf unsere Zivilisation. Wir glauben, für die Sünden anderer zahlen zu müssen. Die kollektive Vorstellung, schlecht und mangelhaft zu sein, hat es möglich gemacht, ein Gesellschaftsmodell zu erbauen, in dem Unterdrückung, Ausbeutung und Zerstörung herrschen. Um uns davon zu befreien, müssen wir uns zunächst von unserer eingebildeten Schuld lösen. So kann aus der Hölle, die wir geschaffen haben, wieder ein Paradies werden. Ein Artikel im Rubikon