Mittwoch, 13. Juni 2018

Die Welt, unsere Welt, befindet sich in einem grundsätzlichen Wandel. Alle Bereiche unserer Gesellschaft sind davon betroffen. Diese Vorstellung ist unbequem und sie macht Angst. Was kann der Einzelne tun in einer Zeit, in der sich abzeichnet, dass kein Stein auf dem anderen bleiben wird? Christian Strasser, Kapitän der Verlagsgruppe Europa, Scorpio, Trinity, L.E.O und Golkonda, hat die Entscheidung getroffen, nicht mehr nur Bücher zu verkaufen, sondern zu versuchen, mit ihnen etwas zu bewegen. Ein Artikel im Rubikon.

Samstag, 9. Juni 2018

Eine Stimme für die Entrechteten



Die Sängerin Marianne Sébastien engagiert sich an einem der dunkelsten Orte der Welt: den Minen Potosis in der bolivianischen Hochebene. Um Minen- und Straßenkindern zu helfen gründete sie die humanitäre Organisation Voix Libres. Zu viele Menschen heute nährten das Leiden, sagt sie, und will Freude in die Welt bringen. Ein Artikel in Ethik heute

Donnerstag, 17. Mai 2018

Die innere Revolution

Die Lage ist ernst. Darüber sind wir uns alle einig. Auch darüber, dass wir ins Handeln kommen müssen. Doch wo anfangen? Hier spalten sich die Geister. Auf die Straße gehen, seinem Unmut Ausdruck geben, zeigen, dass es so nicht weitergehen kann? Andere Menschen aufrütteln und dazu motivieren, sich ebenfalls zu erheben? Oder in sich selbst auf die Suche gehen und versuchen, Licht in das innere Dunkel zu bringen und aus dem Frieden heraus wirken, den wir in uns zu schaffen bereit sind? Ein Artikel im Rubikon

Mittwoch, 9. Mai 2018

Sucht nach Anerkennung

Kontrolle oder Vertrauen? Trennung oder Verbundenheit? Angst oder Liebe? Das ist hier die Frage. Wer sich der Alternativen nicht bewusst ist, der kann sich nicht entscheiden – und dann entscheidet unser Ego für uns. Es will immer, dass wir vor anderen und vor uns selbst „gut dastehen“ und hält uns in Angst vor dem Verlust von Anerkennung. Machen wir Schluss mit dieser Schreckensherrschaft! Ein Artikel im Rubikon

Freitag, 4. Mai 2018

"Krankheit heilt" in spanischer Übersetzung: "Escuche su cuerpo"

Prevenga el cáncer y otras enfermedades catastróficas

La autora fue diagnosticada con cáncer de mama, y nos narra en este libro su experiencia en el duro proceso de aceptación y luego transformación de su enfermedad, a través de un diálogo profundo y amoroso con cada órgano de su cuerpo, especialmente los afectados por el cáncer. Este libro es una fuente de inspiración para quienes se enfrentan a cambios en su estado de salud y los invita a convertir el caos que se genera, en una oportunidad para acercarse a sí mismos y a la vida. 

Mittwoch, 25. April 2018

Annehmen statt wegstossen

Eigentlich wollen wir immer nur das Eine: Ein erfülltes Leben. Schauen wir uns die einzelnen Aspekte an, bedeutet das, wir möchten gesund sein, eine wunderbare Beziehung führen, Freunde, mit denen wir Spaß haben und auf die wir uns verlassen können, ein harmonisches Familienleben, Frieden in der Nachbarschaft, einen interessanten Job und genug Geld für ein paar Reisen im Jahr. Glücklich sein eben. Doch nur wenige scheinen so zu leben, was sich alle wünschen. Geben wir uns nicht genug Mühe? 
Ein Artikel im Rubikon

Samstag, 14. April 2018

Danke, Welt!


Es ist nicht einfach, in einer Zeit zu leben, in der sich gerade das sechste große Massensterben vollzieht und unsere Zivilisation ihrem Untergang entgegen taumelt. Das letzte große Sterben betraf die Dinosaurier, aktuell trifft es vielleicht den Menschen. Höchste Zeit für mehr Dankbarkeit. 

Ein neuer Artikel im Rubikon:


Danke: an den Frühling, der wie jedes Jahr wieder gekommen ist. An die aufbrechende Natur, die Blätter, Blüten und Grashalme im frischen Gewand. An die Sonne, die immer intensiver wärmt, an die sanfte Brise im Gesicht, an die Vögel, die noch singen mögen, auch wenn die Hälfte ihrer Artgenossen nicht mehr geboren werden durfte. 

Danke dafür, an einer Zeit wie dieser teilhaben zu dürfen. Dafür, den Boden unter den Füssen beben zu spüren und diesen unerhörten und gigantischen Wandel bis in die Knochen hinein zu fühlen. Danke für den Zweifel, der mir immer wieder die Energie gibt, das Alte in Frage zu stellen und Platz für Neues zu schaffen. Für die Unsicherheit, die Risse in meine alten Gewissheiten zieht, durch die Licht auf mein verstaubtes Denken fallen kann.

Danke für die Auseinandersetzungen und Diskussionen, die ich führen kann, und die tiefe Verbundenheit, die ich dabei empfinde. Wir alle sind aus demselben Stoff gemacht. Denn wir alle sehnen uns nach Verständnis, Geborgenheit, Liebe, wir alle suchen die Verbindung und das Gefühl, angenommen zu werden, so wie wir sind.

Danke für meine Ecken und Kanten, meine Verletzlichkeit, meine Schwächen, meine dunklen Seiten. Sie zeigen mir, wofür ich Sorge zu tragen habe und was in mir noch beleuchtet werden kann, geglättet, ausgeglichen, gepflegt. Danke für meine inneren Wüsten und Abgründe. Denn sie erinnern mich daran, Brücken zu bauen und Vertrocknetes zu begießen.

Danke für das Unerwartete, das mir geschieht, für die Unfälle, die Krankheiten, die Trennungen und Verluste. Sie rütteln mich auf und zeigen mir, was ich in mir noch anzunehmen habe. Denn wie könnte ich außerhalb von mir etwas annehmen und andere akzeptieren, wenn ich es innerlich nicht kann?

Danke für all jene, die uns heute vor Augen führen, was seit Langem vor sich hin gärt, wo Fäulnis, Zerstörung und Entzweiung herrschen. Die einen reagieren darauf, indem sie davor warnen, die anderen, indem sie die Wunden tiefer reißen. Beide arbeiten an demselben Werk. Danke dafür, in meinem Gegner den Bruder zu erkennen. 

Danke dafür, nicht in Gleichgültigkeit und Lethargie zu versinken, denn sie sind die einzige tatsächliche Gefahr. Alles andere kann als Irrtum erkannt und geändert werden. Doch die Indifferenz macht stumpf und unbeweglich. Sie tötet. Denn sie schneidet uns ab von dem, was uns vom ersten Atemzug an Leben gibt: unsere Neugierde, zu entdecken, und unsere Fähigkeit, uns zu begeistern.

Danke dafür, dass die Dinge in diesem Frühling genau so sind, wie sie jetzt sind. So kann ich aus ihnen etwas bauen. Ich kann daran mitwirken, Bedingungen dafür zu schaffen, dass aus dem Humus einer untergehenden Zivilisation ein neuer, fruchtbarer Boden entsteht, auf dem Neues, Gesundes erwachsen kann.

Samstag, 31. März 2018

Die Vertrauensfrage

Wie leben, wenn man niemandem mehr trauen kann?

Wir neigen dazu, anderen für unsere Probleme die Schuld zu geben, die Lösungen bei allen möglichen Instanzen zu suchen und auf Rettung von außen zu hoffen. Nur wer die Verantwortung bei sich sucht und sich auf den Weg nach innen macht, wird finden können, wo er bedingungslos vertrauen kann. 

Dienstag, 27. März 2018

La feuille qui ne voulait pas tomber de l'arbre

Eine Sammlung von Texten: Erzählungen, Dialoge, Gedanken, Meditationen. Es geht um die Welt, wie sie ist und die Frage, wie wir uns in ihr zurechtfinden können, um die Ruhe im Sturm, und um ein Blatt, das nicht vom Baum fallen möchte. Ängstlich klammert es sich an seinen Ast, während alle anderen um es herum vom Herbstwind nach unten getragen werden. Als es schliesslich fällt, wird es unten von einer dichten, weichen Schicht empfangen und beginnt eine wunderbare Reise der Verwandlung. 

Samstag, 17. März 2018

Vom Gefährt zum Gefährten

In einem gesunden Körper fließt die Energie und herrschen Harmonie und Gleichgewicht – das wissen die altindische und die traditionelle chinesische Medizin sowie alle ganzheitlichen Heilansätze seit Jahrtausenden. Heute lassen wir unseren Körper von der industriellen Medizin wie kaputte Maschinen behandeln. Wir haben den Bezug verloren und verstehen seine Sprache nicht mehr. Es ist Zeit zuzuhören.


Auszug aus meinem Buch Das Licht fliesst dahin, wo es dunkel ist im Rubikon

Donnerstag, 8. März 2018

Mitten hinein

An der voranschreitenden Zerstörung unseres Planeten zeigt sich die Orientierungslosigkeit, von der wir uns haben erfassen lassen. Die Lösungen für unsere Probleme, ob individuell oder kollektiv, können nicht von außen kommen. Sie entspringen der Bereitschaft jedes einzelnen, Verantwortung für seine Haltung und sein Handeln zu übernehmen.

Ein Artikel im Rubikon

Sonntag, 25. Februar 2018

Wir sind für diese Zeiten gemacht

Freunde, lasst euch nicht entmutigen. Viele von euch fühlen sich tief verunsichert. Ihr sorgt euch um die Welt und fühlt euch von den Ereignissen betroffen. Täglich haben wir Grund, uns darüber zu entrüsten, wie sich die Dinge entwickeln.

Eure Wahrnehmung täuscht euch nicht. Es ist erschütternd, wie Menschen in ihrer Gier nach Ruhm und Selbstbestätigung gegen Kinder, alte Menschen, Menschen wie uns, Arme, Mittellose, Hilflose vorgehen. Dennoch ich bitte euch, beschwöre euch, euren Geist nicht in Trauer zu erschöpfen. Verliert nicht die Hoffnung. Denn wir sind für diese Zeiten gemacht. 

Ich bin an den großen Seen aufgewachsen und kann ein seetüchtiges Schiff erkennen. Und ich sage euch, dass es niemals so viele gute Schiffe gab wie heute. Wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit sind wir heute perfekt ausgerüstet. Blickt nur über den Bug hinweg, dann seht ihr, dass da draußen Millionen von Schiffen sind. Und auch wenn es bei jeder Welle im Gebälk kracht und zittert, ich versichere euch, das Holz ist gut, denn es kommt aus den hohen Wäldern. Es hält den Stürmen stand.

In jeder dunklen Zeit besteht die Gefahr, sich auf das Negative zu konzentrieren oder die Energien darauf zu verschwenden, zu hohe Ziele zu stecken. Tut das nicht. Denn das ist so, als würdet ihr vergessen, bei gutem Wind die Segel zu setzen. Es ist nicht unsere Aufgabe, die Probleme der ganzen Welt zu lösen. Jeder kümmert sich um das, was in seiner Reichweite ist. Jeder tut seinen Teil. Tat reiht sich an Tat. Wir wissen nicht, wann die kritische Masse erreicht ist und wann das Ganze kippen wird. Doch damit Gerechtigkeit und Frieden sich ausbreiten, braucht es nur wenige, die bereit sind, den ersten Sturm zu ertragen, den zweiten, den hundertsten...

Das Beste, was wir in dieser stürmischen Welt tun können ist, uns aufzurichten und unsere Seele zu zeigen. Wie Gold glänzt sie auf dem Oberdeck. Wie ein Signalfeuer funkelt ihr Licht und entflammt jene, die es empfangen. In dunklen Zeiten das Licht seiner Seele zu zeigen hat einen unschätzbaren Wert.

Es wird immer Momente geben, in denen ihr euch schwach und entmutigt fühlt. In meinem Leben habe ich oft Verzweiflung gespürt. Doch ich räume ihr keinen Platz mehr ein. Ich lasse mich nicht mehr auf ihr Spiel ein und lasse sie nicht von meinem Teller essen. In diesem Sinne schreibt euch dorthin, wo ihr es gut sehen könnt: Wenn ein Schiff im Hafen ankert ist es sicher. Doch Schiffe sind nicht dafür gebaut, im Hafen zu ankern. 

We are made for these times: freie und gekürzte Übersetzung des Textes von Clarissa Pinkola Estés im Rubikon.





Samstag, 17. Februar 2018

Was wachsen will muss Schalen abwerfen

Mein neues Buch ist da! Es geht um Leben. Um Aufbruch, Begegnung und Liebe, Krankheit und Tod, Ende und Neuanfang. Um sich Emporschwingen, Hineintauchen und Platz nehmen. Vor allem jedoch geht es um den Versuch, die Widerstände gegen das, was ist, die dichten und harten Schichten abzustreifen: Was wachsen will muss Schalen abwerfen. Die Enthüllung eines Krustentieres. 





Dienstag, 6. Februar 2018

Die Tür öffnen

Der Krebs ist da. Seine Scheren erfassen die Körper der Betroffenen und zerfressen sie von innen heraus. Ungefähr jeder dritte Bewohner der industrialisierten Welt ist heute befallen, bald jeder Zweite, so wird prophezeit. Den aggressiven Killerzellen und bösartigen Tumoren, die sich heimtückischen Monstern gleich in uns breitmachen, stehen - ganz in Weiß - Heerscharen von Spezialisten gegenüber. In geschlossenen Reihen kämpfen sie mit allen Mitteln. Sie vergiften und bestrahlen den Feind und schneiden das Entartete heraus. So erinnern die heute gegen Krebs eingesetzten Kampfmittel auf makabre Weise an ihren Ursprung: die Chemotherapie ist ein Derivat des Senfgases, das in den Schützengräben des ersten Weltkrieges zum Einsatz kam und die Wirksamkeit der Strahlentherapie wurde am Ende des zweiten Weltkrieges bewiesen. Damals kam der Feind von außen. Heute sitzt er in uns. Ein Artikel im Rubikon

Montag, 15. Januar 2018

Es geht ums Ganze!

Unsere Welt ist von tiefen Veränderungen ergriffen. Klimawandel, Extremwetter, ansteigende Meeresspiegel, Vermüllung, Verschmutzung von Wasser, Erde und Luft, Artensterben, Menschen und Tiere auf der Flucht, die immer stärker auseinanderklaffende Schere zwischen arm und reich, Zusammenbrüche finanzieller Systeme, die fatalen Folgen der Mangelernährung in den Industriestaaten, immer neue Krankheiten und Epidemien, die die Medizin zwar behandeln, aber nicht heilen kann, ... Allerorten macht sich ein zunehmendes Unwohlsein breit und erfasst uns in allen unseren Lebensbereichen. Auch wenn wir als eines der wenigen Länder der Welt uns noch in unsere Wohlstandsblasen zurückziehen können, so können wir doch nicht daran vorbeisehen, dass es insgesamt schlecht um uns bestellt ist. Die Probleme, die unsere Zivilisation geschaffen hat, gehen so weit, zu unserer eigenen Vernichtung zu führen. 100 Jahre geben Forscher wie Stephen Hawkins der Menschheit noch. Dann kann es aus mit uns sein. Wenn wir so weitermachen. 

Wir haben nun die Wahl, uns aus dem großen Leben in unser kleines Leben zurückzuziehen und so zu tun, als beträfe uns das Alles nicht und als könnten wir den Gang der Dinge sowieso nichts aufhalten. Wir deklarieren uns als Opfer der Umstände und erleben früher oder später selbst das Schicksal jener, die wir heute draußen vor der Tür lassen oder in Spezialinstitutionen abschieben, um ihr Leid nicht mit ansehen zu müssen. Oder wir können hinsehen und uns fragen, was wir mit den Dingen, die hier gerade geschehen, zu tun haben. Schließlich sind die gigantischen Probleme, vor denen wir heute stehen, alle selbstgemacht. Jeder von uns trägt direkt oder indirekt dazu bei, dass die Welt so ist, wie sie ist. Es soll hier nicht um Schuldzuweisungen gehen, um Selbsterniedrigung oder das Herbeizaubern irgendeines Retters. Es ist ja genau diese Segmentierung der Menschen in Täter, Opfer und Retter, die uns an den Rand unserer Zivilisation geführt hat. Hier soll zusammengeführt werden, was getrennt wurde. Hier soll es um das Leben gehen, das alles in einem unendlich subtilen Netzwerk umfasst, um uns als Einzelwesen und als Menschheit, als potentiell mit Bewusstsein ausgestattete Wesen, die die Fähigkeit haben, von ihrer schöpferischen Kraft Gebrauch zu machen.

Ich schreibe aus der Erfahrung einer Krebserkrankung heraus. Am eigenen Körper habe ich erlebt, wohin das Zerteilen, das Ausschließen und die Kriegserklärung an das Lebendige führen können. Ich habe kehrtgemacht und für mich eine andere Richtung gewählt. Ich habe mich abgewendet von der Suche nach Lösungen im Außen und bin in mir auf die Suche gegangen. Hier war schließlich das Problem auch entstanden. Beim Erforschen meines inneren Universums wurde mir klar, dass alles, was ich in der Außenwelt wahrnehme, eine genaue Spiegelung dessen ist, was sich in mir abspielt. Die Ereignisse, die mir begegnen, zeigen mir, was ich in mir selbst zu lösen habe. Bringen sie mich auf, machen mich wütend, traurig, verzweifelt, dann erfahre ich über die Emotionen, die sie in mir auslösen, was ich in mir nicht akzeptieren kann und was befriedet werden möchte. Mit der Zeit lerne ich, nicht nur besser mit der Angst vor der Rezidive, sondern auch mit dieser Welt zu leben, so wie sie ist. Ich nehme die Dinge als Information, als Nachricht, als Botschaft, das, was sie nach den aktuellen physikalischen Erkenntnissen ja auch tatsächlich sind. Indem ich sie mir bewusst mache und damit sozusagen ins Licht führe, lösen sie sich schließlich von ganz alleine auf, so wie die Dämonen der Nacht in den ersten Sonnenstrahlen. Es sind das Nicht-Annehmen und die Flucht vor dem, was ist, das Zurückweisen der eigenen Implikation und Verantwortung, das Festhalten an alten Mustern und der Widerstand, sich zu öffnen, die unsere Welt zu Fall bringen. Hier können wir ansetzen. Die grundsätzliche Lösung unserer Probleme, wie auch immer sie sich gestalten, ist weder politisch, noch wirtschaftlich, noch technisch. Sie entsteht im Herzen von jedem einzelnen von uns. Der Frieden und die Harmonie, die jeder einzelne in sich selbst schafft, werden darüber entscheiden, wie es mit uns als Menschheit weitergeht.

Samstag, 30. Dezember 2017

2018!

Trennungen und Spaltungen prägen dieses zu Ende gehende Jahr. Ausstiege aus Zusammenschlüssen, der Ausschluss der Hilfesuchenden, die Zunahme extremer Gewalten, immer neue Formen von Rassismus, Gewalt und Sklaverei, Separatismus und Radikalisierung aller Art – täglich wird unser Blick auf das gelenkt, was uns voneinander trennt. Doch hinter der Zersplitterung verbirgt sich eine andere Realität: die gemeinsame Suche nach Verbundenheit. Wir alle brauchen die Gemeinschaft und den Austausch mit anderen. Wir streben nach Anerkennung, danach, uns nützlich zu fühlen. Liebe, Freundschaft, Brüderlichkeit, Sicherheit, Freiheit, Glück ... wir alle teilen die gleichen Werte auch dann, wenn wir sie auf verschiedenartige Weise verfolgen. Verlieren wir das nicht aus den Augen. Diejenigen, die wir individuell oder kollektiv für unsere Feinde halten, sind ja nichts weiter als die Spiegelung dessen, was wir für uns selbst nicht wollen. So offenbaren die Konfrontationen und Konflikte, die wir heute durchleben, vor allem unseren glühenden Wunsch zu erfahren, wer wir selbst sind. Für das kommende Jahr wünsche ich uns, dass wir uns dieses Feuers bedienen, um die zu besuchen, die wir hinter Mauern und Rüstungen in uns eingeschlossen haben und die von einer gemeinsamen Sehnsucht getrieben sind: nicht allein zu sein.

Montag, 25. Dezember 2017

Frohe Weihnachten!


Weihnachten - ein Anlass für die Einsamen, sich noch einsamer, für die Mittellosen, sich noch ärmer und für die mit den zerrütteten Familien, sich noch trauriger zu fühlen. Weihnachten kann uns noch verzweifelter machen, wenn wir uns nicht selbst die Frage stellen, was wir denn zu geben haben. Kein aufopferndes Geben, bei dem der Gebende sich selbst vergisst, kein nach Zuneigung und Anerkennung heischendes Geben, sondern ein Geben, das den Gebenden mit einschließt und auch ihn beschenkt. Weihnachten kann eine Gelegenheit sein, bei sich selbst anzufangen. Das Kind in der Krippe, unabhängig davon, ob man an es glaubt oder nicht, kann ein Anlass sein, das Kleine, Hilflose, Zerbrechliche in sich selbst mit offenen Armen zu empfangen und anzunehmen. Wer das tut erfährt so Großes, dass Einsamkeit, Mittellosigkeit und Traurigkeit keinen Platz mehr haben. Der Stern zeigt dem Suchenden den Weg zu dem Licht in sich selbst und lässt ihn erkennen, welche Reichtümer er mit anderen zu teilen hat.

Sonntag, 26. November 2017

Moderne Krebstherapie

Moderne Krebstherapie heute: Jeder dritte und nach den aktuellen Prognosen bald jeder zweite Mensch bekommt im Laufe seines Lebens Krebs. Die Tendenz ist steigend. Wir haben alle Krebszellen in unseren Körpern und bilden alle immer wieder Mini-Tumore, die meistens von alleine wieder verschwinden. Man hält uns nachdrücklich dazu an, sie durch technisch immer ausgefeiltere Diagnoseverfahren immer früher entdecken zu lassen. Doch man kann nicht vorhersagen, wie sie sich entwickeln werden. Vor allem bei Schildrüsen-, Prostata- und Brustkrebs steigt die Gefahr der Überdiagnose. Bereits heute bekommen Millionen Menschen Behandlungen, die sie nicht gebraucht hätten.  Radioaktive Bestrahlung, Chemotherapie und chirurgischer Eingriff sind die einzigen zugelassenen Verfahren, Tumore zum Verschwinden zu bringen. Alles wird dabei getötet. Man hofft, dass nur die guten Zellen überleben. Doch es gibt keine Garantie. Alle Krebsarten zusammengenommen überlebt mehr als die Hälfte der Behandelten bereits die ersten fünf Jahre nicht. Doch die vorherrschende Medizin hat kein Interesse an natürlichen, weniger schädlichen und hoch krebserregenden Behandlungen. Es gibt keine Ursachenforschung, nur Symptombehandlung. Es gibt keine Informationen zu den bestehenden Alternativen. Menschen, die nach weniger aggressiven Heilungsmöglichkeiten suchen, werden als verantwortungslos bezeichnet und müssen ihre Behandlungen selbst bezahlen. Die Kosten für eine traditionelle Krebsbehandlung sind in den letzten Jahren explodiert. 100.000 Euro bringt ein Patient im Durchschnitt pro Jahr ein. Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass ein Großteil der in der Krebstherapie eingesetzten Medikamente wirkungslos und gefährlich ist. Im besten Fall wird das Leben mit den entsprechenden Nebenwirkungen nur um wenige Monate verlängert. Wenn nichts mehr hilft, werden Menschenversuche der letzten Hoffnung angeboten und wir werden Versuchskaninchen für neue Medikamente.

Moderne Krebstherapie morgen: Als Verbrechen gegen die Menschheit erkannt?


Freitag, 5. Mai 2017

Interview mit dem Magazin "SinndesLebens24"

Viele Menschen fühlen sich unglücklich in ihrem Leben und sehen sich als Opfer der äußeren Umstände. Schuld daran sind immer die anderen: die Gesellschaft, die Eltern, der Partner, der Chef, die Kollegen oder die Kindheit. Wie der Weg aus der Opferrolle hin zu einem selbstbestimmten, verantwortungsbewussten Leben gelingt, beschreibt Kerstin Chavent in ihrem im Februar 2017 veröffentlichten Buch „Das Licht fließt dahin wo es dunkel ist: Zuversicht für eine neue Zeit“. Im Interview erklärt sie warum es so wichtig ist, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, welche Rolle Reflexion und Selbstwahrnehmung dabei spielen und wie wir unser wahres Glück finden können.

Frau Chavent, was sind Ihrer Meinung nach die Gründe für die weitverbreitete Haltung, sich als Opfer der äußeren Umstände zu sehen?

Chavent: Wo ein Opfer ist, ist auch ein Täter. Das kollektive Bewusstsein unserer Gesellschaft ist tief von dem Dreigespann Opfer, Täter und Retter geprägt. Das Opfer bin ich und die Täter sind die anderen. Sie haben angefangen. Sie irren sich, verhalten sich rücksichtslos und ungerecht und bringen mich in eine so missliche Lage, dass mir nur noch die Hoffnung auf einen Retter bleibt. Diese Einstellung bekommen wir mit in die Wiege gelegt.

Das Opferdasein macht uns den Alltag und das Zusammenleben schwer. Argwöhnisch achten wir darauf, dass uns der andere nicht auf die Füße tritt oder eine Arbeit wegnimmt, die wir sowieso nicht machen wollen. In jedem Fall ist er Schuld an meiner Misere. Einerseits leide ich unter meiner vermeintlichen Machtlosigkeit. Andererseits habe ich mich an sie gewöhnt und recht gemütlich in ihr eingerichtet.

Es ist viel einfacher, die Schuld bei anderen zu suchen als die Verantwortung bei sich selbst. Denn hierfür müsste ich es mir gefallen lassen, mich selbst in Frage zu stellen und an meinen alten Überzeugungen und Gewohnheiten zu rütteln. Das kann unbequem werden. Also sage ich mir lieber, dass die Welt und die Menschen eben schlecht sind und das Schicksal es nicht gut mit mir meint. Dann habe ich wenigstens Recht und immer ein Gesprächsthema zur Hand.

Warum ist es so gefährlich, die Welt in Opfer, Täter und Retter einzuteilen und die Verantwortung für das eigene Leben auf andere zu schieben?

Chavent: Unsere Opferrolle zwingt uns in die Passivität. „Ich kann nichts tun“. Das Gefühl der Hilflosigkeit bereitet den Weg für die edelste Gestalt des infernalen Trios: den Retter. Für den kleinsten Funken Hoffnung rolle ich ihm den roten Teppich aus, egal welche Färbung sein Ansinnen hat. Die Täter werden bestraft und mir kommt endlich Gerechtigkeit zu. Das Problem ist, dass die Täter das genauso sehen, nur umgekehrt.

Jede Art von Zerstörung nährt sich aus dem Glauben unseres beleidigten Egos, im Recht zu sein. Das Gute kämpft an meiner Seite gegen das Böse auf der anderen. Andersdenkendes, Anderslebendes, Andersfühlendes wird auf legitime Weise ausgemerzt. Jede von Menschen herbeigeführte Katastrophe, jede Verletzung unserer Rechte basiert auf dem Irrdenken, dass der andere (selber) Schuld ist.

Die Gewinner sind niemals die, die sich selbst für die Opfer und die anderen für die Täter halten, sondern diejenigen, die es verstehen, sich die Spaltung zwischen gut und böse, die sie oft selbst angezettelt haben, zunutze zu machen und ihre eigene Macht zu stärken. Weiter in SinndesLebens24.



Samstag, 4. Februar 2017

Den Paradigmenwechsel und seine Veränderungen annehmen statt Angst und Stillstand

Unsere Welt, wie wir sie heute kennen, wird es nicht mehr lange geben. Orientierungslos, ratlos und meist resigniert blickt die Gesellschaft auf das aus den Fugen geratene Chaos um sich herum. Und ganz offensichtlich haben weder Politik noch Wissenschaft Lösungen für die gigantische Herausforderung, vor die uns unsere Epoche stellt. Was tun? Sich schulterzuckend in einer „Einfach weiter so“-Haltung einmauern? Sich in Angst oder Aktionismus verlieren und hoffen, dass schon irgendetwas passiert, damit alles wieder gut wird?

Auf eine Antwort von außen zu warten ist sinnlos. Der Weg muss nach innen gehen. Denn mittlerweile ist unübersehbar: Die Menschheit steht vor einem Paradigmenwechsel. Über Jahrtausende hat unsere Spezies ihre Überlebensfähigkeit bewiesen. Nun geht es darum, zu zeigen, ob wir auch in der Lage sind, als verantwortungsbewusste Menschen zu leben und uns auf einer höheren Ebene zu entfalten. Kerstin Chavent prognostiziert den Wandel und ermuntert gleichzeitig, ihn voller Bewusstheit und Gelassenheit zu vollziehen. Nur wenn wir es wagen, uns auf den Weg in unsere Innenwelt zu machen und Frieden mit uns selbst zu schließen, kann sich auch in der äußeren Welt etwas verändern.

„Das Licht fließt dahin, wo es dunkel ist“ ist keine Suche nach Ablenkung, kein Ausflug zu Rückzugsorten, an denen die Welt noch in Ordnung scheint, und auch keine Rezeptsammlung. Es führt mitten hinein ins Chaos. Denn es geht darum, die Welt so zu nehmen, wie sie heute ist, und daraus die Bedingungen für ein besseres Leben zu schaffen. Denn Das Licht fliesst dahin, wo es dunkel ist

Sonntag, 8. Januar 2017

Leserbrief

Demokratie ist nicht gleich Kapitalismus und Wie Zombies des Kapitalismus - gleich zwei Artikel im Spiegel, die nach echten Lösungswegen suchen. Sie sind nicht nur Analyse oder Trostpflästerchen für diese aus dem Gleichgewicht geratene Welt, sondern reflektieren die Anerkennung der Tatsache, dass wir heute in unserer Gesamtheit vor einem Paradigmenwechsel stehen. Niemals zuvor wurden uns mit derartiger Wucht die Zusammenhänge vor Augen geführt: Was wir dort anrichten fällt uns früher oder später hier vor die Füße. Gerade in diesem Begreifen verbirgt sich unsere größte Chance. Nicht die anderen sind das Problem sondern wir. Eine unbequeme Erkenntnis, denn die rüttelt an unserem Ego und an unseren alten festgefahrenen Überzeugungen. Sie stellt uns grundsätzlich in Frage und zwingt uns dazu, in uns hineinzuleuchten und uns zu fragen: Wer bin ich, wie lebe ich und was trage ich dazu bei, dass die Welt so ist, wie sie ist? Doch wie könnten wir in der Außenwelt Frieden und Harmonie erwarten, wenn in unserem Inneren Kriege toben, wie wollten wir draußen blühende Oasen schaffen, wenn in uns Wüste ist? 

Wenn wir uns darauf einlassen, Licht in unser inneres Dunkel zu tragen, bekommen wir bisher unerforschte Möglichkeiten in die Hand. In unserer komplexen und subtilen Innenwelt entdecken wir die Schöpfungskraft unseres Seins. Nicht nur in unseren Körpern, sondern auch in der uns umgebenden Welt spüren wir die Auswirkungen unseres Denkens, Fühlens und Sehnens. Begegnungen und Ereignisse fallen nicht vom Himmel, sondern sind eine Spiegelung unserer Haltung. In dem Maße wie wir es schaffen, unsere Widersprüchlichkeiten aufzulösen und einen respektvollen Umgang mit uns selbst zu pflegen, wird sich die Welt um uns herum verändern. Es liegt in der Hand jedes einzelnen von uns, bewusst an diesem gemeinsamen Gestaltungsprozess teilzunehmen. Erst die Politik, die sich aus diesem Erkennen heraus entwickelt, kann die Menschheit von dem Abgrund, an dem wir alle stehen, hinwegführen zu einer neuen Gesellschaftsform, die nicht zerteilt sondern vereint.

Samstag, 7. Januar 2017

Jahreswünsche

2017 – zählt man die Ziffern zusammen erhält man die Quersumme 1: Symbol für Neubeginn. Vielen drängt sich seit langem schmerzhaft ins Bewusstsein, wie sehr uns die vermeintlichen Sicherheiten unserer alten Welt entgleiten. Auch wenn wir uns noch an unsere technischen Errungenschaften klammern und an die Mär des unbegrenzten Konsums und der steigenden Lebenserwartung glauben, so wird doch zunehmend spürbar, dass wir das Ende einer Epoche überschritten haben und uns am Anfang einer neuen Zeit befinden. 

Möge diese 1 uns den Mut geben, uns in der Größe unserer Möglichkeiten aufzurichten und die Demut, uns vor der mysteriösen Macht des Lebens zu verbeugen. So können wir heute die Zusammenhänge begreifen, die uns bis kurz vor die eigene Ausrottung geführt haben. Sehen wir hin: Die Probleme, die wir am einen Ende der Welt schaffen, fallen uns über kurz oder lang selbst vor die Füße. Spüren wir hin: Nicht die anderen sind das Problem, sondern wir selbst. Es sind ja unsere inneren Wüsten und Konflikte, unser Mangel an Liebe uns selbst gegenüber, die die Ausbeutung, Unterdrückung und Zerstörung der Welt um uns herum herbeigeführt haben. Denn das Außen ist nichts weiter als ein treues Abbild des Innen. 

Unsere Chance liegt im Bewusstwerden dieser Verbundenheit. Ich wünsche uns für dieses neue Jahr, dass wir unsere Welt nicht weiter in Gegensätze zerteilen und auseinander dividieren, sondern beginnen, die Dinge zusammen und an ihren Platz zu bringen. Ich wünsche uns, dass wir es wagen, unsere inneren Festungen und überholten Überzeugungen ins Wanken zu bringen, dass wir uns öffnen, auf andere zugehen und integrieren, was wir bisher vergeblich versucht haben auszuschließen. Ich wünsche uns, uns selbst mit Respekt und Wärme zu begegnen, das Kleine in uns umarmen und so das Große zum Wachsen zu bringen.

Nichts von all dem, was wir um uns herum wahrnehmen, gehört uns. Selbst unsere Körper sind uns nur für eine kurze Zeitspanne anvertraut. Jedes Molekül, das uns ausmacht, wird dem Leben immer wieder aufs Neue zur Verfügung gestellt. Verneigen wir uns vor diesen Gaben und achten ihre Perfektion. Erkennen wir, dass nicht die Dinge sich gegen uns stellen, sondern uns nur dann hart und ungerecht erscheinen, wenn wir selbst verhärtet und unnachgiebig sind. Lassen wir uns ein auf die Ankündigung der Erneuerung und geben wir uns dieser Bewegung hin in dem Vertrauen, dass alles Leben von ganz allein immer wieder ins Licht strebt.

Freitag, 16. Dezember 2016

Frohe Weihnachten!

Weihnachten naht, und nicht nur die Kinder träumen von Geschenken, Spielen und Wunderwerk. Auch die Erwachsenen sehnen sich in diesen Zeiten des Wandels und der Konfrontationen nach einem Licht im Herzen der Dunkelheit. Vielleicht erinnern wir uns an die Zeit, als wir noch Kinder waren und gar nichts Besonderes brauchten, um uns mit Freude zu erfüllen. Wir haben uns an dem begeistert, was gerade da war, vor unseren Augen. Was ist da heute? Inspiriert es uns, oder sieht es trübe aus und macht keine besondere Lust aufs Spielen? Bevor wir uns nun wieder ins Gewimmel stürzen, um nicht mehr zu spüren, wie hart oder fade uns das Leben erscheint, sehen wir etwas genauer hin. Wir glauben ja nicht mehr an den Weihnachtsmann und wissen, dass der böse Wolf nicht verschwindet, wenn wir nur die Augen zumachen oder ihm den Rücken kehren. Anstatt zu verschwinden heftet sich ja das, was uns dunkel und bedrohlich erscheint, an unsere Fersen und wird grösser und grösser, um auf sich aufmerksam zu machen. Erst wenn wir hinschauen, kann es sich auflösen wie die Vampire in den ersten Strahlen der aufgehenden Sonne.

Wenn wir das Licht im Rücken haben oder sich etwas zwischen uns und der Lichtquelle befindet, erscheint uns das, was vor uns liegt, im Finsteren. Um die Dinge aus dem Schatten herauszuholen, haben wir zwei Möglichkeiten: Entweder wir ändern unsere Position und gehen einen Schritt zur Seite, oder wir wenden uns der Lichtquelle zu. Das, was wir als trübe, dunkel und bedrohlich wahrnehmen, hängt also im Wesentlichen von unserem Standpunkt ab. 

Je dichter ein Stoff ist, desto weniger kann das Licht durch ihn hindurch scheinen. Die Schwärze des Schattens ergibt sich demnach aus der Beschaffung des Hindernisses. Wenn wir nun das Licht im Rücken haben, dann sehen wir also vor uns nichts anderes als die Verlängerung unserer eigenen Dichte und Undurchlässigkeit. Je verschlossener und verhärteter wir sind, desto dunkler erscheint uns der Schatten vor uns. Die Dunkelheit, in der wir unser Leben wahrnehmen, ist also eigentlich die Antwort auf unsere eigene Undurchdringlichkeit und Härte und unseren Mangel an Transparenz und Flexibilität. Es ist also im Grunde gar nicht das Leben, das hart zu uns ist. Wir sind es, die starr und unnachgiebig uns selbst und anderen gegenüber sind. 

Machen wir uns selbst ein Geschenk, indem wir aus dem Schatten heraustreten und uns für das Licht vor uns öffnen. Lassen wir uns berühren von dieser Zeit und den Menschen, die uns in ihr begegnen. Auch wenn die Berührung bisweilen schmerzt, so ist sie doch vor allem ein Zeichen dafür, dass wir lebendig sind. Vergessen wir nicht, dass die verletzten Gefühle schon vorher in uns waren. Die Berührungen mit anderen bringen nur wie in einem Instrument bestimmte Saiten in uns zum Schwingen. Je angespannter die Saiten in uns sind, desto mehr erinnern uns die Begegnungen mit anderen daran, was wir in uns zu stimmen und zu harmonisieren haben. 

Stimmen wir in das Spiel mit den anderen ein. Nicht dieses alte Lied von Opfern, Tätern und Rettern, sondern eine neue Melodie, in der wir uns selbst unsere Tonart und das Register, in dem wir spielen, aussuchen und verantwortlich für unsere Stimme sind. Geben wir uns dem gemeinsamen Spiel hin und feiern zusammen die Geburt des Kindes in uns.

Donnerstag, 17. November 2016

Anthropozän: Eintritt in ein neues Zeitalter

Anthropozän: Menschenzeitalter – so lautet der Namensvorschlag für eine neue geochronologische Epoche, der gerade diskutiert wird. Wann fing es an, dass der Mensch unumkehrbare Spuren auf dem Planeten hinterlassen hat? In der Mitte des letzten Jahrhunderts, oder bereits sehr viel früher? Fakt ist: Artensterben, Abschmelzen der Gletscher, Anstieg der Meeresspiegel, Ozonloch und die zahlreichen weiteren Folgen des menschlichen Einflusses auf die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde bedrohen mittlerweile auch unsere eigene Existenz. Ist der Anfang der neuen Epoche gleichzeitig ihr Ende? Haben wir uns selber in die Irre geführt? Wie könnte eine Neuorientierung aussehen? Ist es eine Aufforderung zur Umkehr? In jedem Fall aber zum Hinsehen, denn wenn wir uns nicht darüber klar werden, was wir geschaffen haben, werden wir es auch nicht ändern können.

Wir beuten das Lebendige aus, anstatt uns an ihm zu inspirieren. Wir lassen es zu, dass einige wenige vom Reichtum der Welt profitieren, während sich der Rest die Krümel teilt. Wachstum und Ausbeutung ohne Grenzen in einem System, in dem alles zur Ressource wird. Nicht das Bedürfnis bestimmt das Konsumierbare, sondern unbegrenzte Lust. Immer wieder lassen wir uns von neuen Gadgets verführen und geben dabei die Freiheiten, die die Generation vor uns mühsam erkämpft haben, im Namen von mehr Sicherheit und mehr Bequemlichkeit nach und nach wieder ab. Während wir noch an die Statistiken glauben, nach denen unsere Lebenserwartung weiter steigt, sterben immer mehr von uns an den Folgen einer zerstörten Umwelt und den Vergiftungen durch Schadstoffe, vor denen uns die vielen neuen Gesetze und Verordnungen doch eigentlich schützen sollen. Es entstehen immer neue Zivilisationskrankheiten, die die Medizin zwar behandeln, aber nicht heilen kann. Nach Herz-und Kreislauferkrankungen sind heute Krebs und iatrogene Krankheiten, also Krankheiten, die die Medizin selber hervorbringt, die dritthäufigste Todesursache. 

Ist das der Preis, den wir für unseren Fortschritt zahlen? Wer könnte dem Einhalt gebieten? Gibt es wissenschaftliche Lösungen für die gigantischen Probleme des neuen Zeitalters? Welche Rolle kann die Politik spielen? Hat sie sich nicht in zu große Abhängigkeit von den wirtschaftlichen Interessen eben jener multinationalen Unternehmen gebracht, die unseren Planeten verwüsten, als dass sie noch klar und im Sinne des allgemeinen Wohls handeln könnte? Es gibt ja Motoren, die mit Wasser laufen, und Möglichkeiten, selbst auf dem trockensten Boden genug Nahrung für alle zu produzieren. Es gibt natürliche Methoden ohne schädliche Nebenwirkungen, um die Krankheiten unserer Zeit zu verhindern, zu lindern und zu heilen – doch sie werden nicht kommerzialisiert. Zu gut verdienen einige wenige an dem Leid vieler, als dass sich daran von oben etwas ändern könnte.

Diesen Realitäten müssen wir uns stellen, wenn wir unserem Leben eine neue Richtung geben wollen. Wir können nicht an dem gigantischen Ungleichgewicht vorbeischauen, an dessen Entstehen wir alle beteiligt sind. Alle unsere Bemühungen werden Trostpflaster bleiben, wenn wir nicht erkennen, dass sich grundsätzlich etwas verändern muss. Diese Veränderung betrifft nicht in erster Linie unser Handeln, sondern unsere Art zu sein. Wir stehen alle vor der Herausforderung, in uns selbst das Dunkel zu durchdringen, das die Zerstörung des Lebens um uns herum erst ermöglicht hat. Ist nicht das, was wir in der äußeren Welt geschaffen haben, der Spiegel unseres inneren Ungleichgewichts? Wie können wir Frieden und Harmonie im Außen schaffen, wenn wir in uns zerrissen sind? Wie können wir Wüsten begrünen, wenn wir innerlich vertrocknet sind? Wie können wir erwarten, von anderen anerkannt und respektiert zu werden, wenn wir von uns selbst kaum mehr wissen als das, was in den Profilbeschreibungen unserer sozialen Netzwerke über uns steht? Nur wenn wir uns selbst erkennen und Zugang zu dem unverfälschten Wesen finden, das wir sind, dann wird sich auch in der Welt um uns herum etwas verändern können. Wenn wir nicht weiter das nähren, als das wir erscheinen wollen, sondern unser authentisches Sein, wenn wir in uns Frieden finden, dann kann die Zerstörung ein Ende finden.

Montag, 19. September 2016

Krebs - eine Erfahrung


Im Sommer 2012 erhielt ich die Diagnose Brustkrebs – eine Woche vor meiner Hochzeit. Es war der Anfang einer Erfahrung, wie eng Schrecken und Glück, Hell und Dunkel zusammenliegen können und wie oft die Dinge letztendlich nicht das sind, als das sie erscheinen. 


Ich folgte dem traditionellen Protokoll: Chemotherapie, chirurgischer Eingriff, Bestrahlung, Hormontherapie. In einer der besten Kliniken Frankreichs wurde mein Tumor vergiftet, seine Reste herausgeschnitten und sein Umfeld verbrannt – so ist die heutige Antwort der Medizin auf eine der verbreitetsten und gefährlichsten Krankheiten unserer Zeit. 

Offiziell gibt es keine Alternative. Alle natürlichen Methoden werden entweder als unwirksam oder als Scharlatanerie disqualifiziert. Doch trotz der aggressiven Behandlung konnte mir niemand garantieren, dass die Methoden, die für Millionen Menschen konzipiert werden, auch bei mir wirken würden. Jeder Mensch ist anders war die regelmäßige Antwort der Ärzte. 

Nach den ersten Behandlungen fühlte ich mich zunehmend schwächer. Bei der Prozedur wird das gesamte Immunsystem nach und nach zerstört. Die Chemotherapie tötet alles. Man hofft, dass nur die guten Zellen überleben. Doch es gibt keine Garantien, das Vertrauen beruht ausschließlich auf der Auslegung der Statistiken. 

Samstag, 6. August 2016

Alternative Krebsbehandlung

4 Tote nach alternativer Krebsbehandlung. 4 Menschen, die „den Scharlatanen zum Opfer gefallen sind“. Kaum ein Medium enthält sich dieser Nachricht, das die Aufmerksamkeit der erhitzten Gemüter in unserer von Terror gebrandmarkten Zeit auf neue Schlagzeilen lenkt. 5 Tote in Würzburg, 15 in Ansbach, über 300 in Nizza. Überall auf der Welt spielen sich Tragödien ab – doch nicht alle bekommen Öffentlichkeit. Millionen fallen Kriegen, Gewalt, Hunger und katastrophalen Lebensbedingungen zum Opfer, über die nur am Rande berichtet wird, vor allem dann, wenn sie nichts mit islamistischem Terror zu tun haben. Die über 3 Millionen Kinder, die jährlich an Unterernährung sterben, machen selten Schlagzeilen, ebenso wenig wie die Menschen, die an den Folgen der medikamentösen Behandlungen sterben. Iatrogen heißen die Krankheiten, die die Medizin selber hervorbringt. Allein in Deutschland sterben jährlich Zehntausende an den Nebenwirkungen von Medikamenten. Nach Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs sind sie heute die dritthäufigste Todesursache in den Industriestaaten. Welcher Zeitung ist das einen Titel wert? Welches Medium nimmt für sich die Freiheit in Anspruch, den wirklichen Ursachen der Probleme auf den Grund zu gehen, unabhängig von den Interessen seiner Werbepartner? Es sind ja eben jene Produzenten industrieller Fertignahrung und all dessen, was uns im Alltag nicht nur nutzt sondern auch schadet, an denen sie verdienen.

Wir sind informiert – doch wer interessiert sich für die wahren Hintergründe? Wer spricht von den tatsächlichen Ursachen von Krebs, den Millardengeschäften der Krebsindustrie, den ungezählten Opfern der Chemotherapie und Bestrahlungen, die selber hoch krebserregend sind? Wie viele Menschen sterben tatsächlich an Krebs – und wie viele an den Nebenwirkungen der verabreichten Protokolle? Welches Medium veröffentlicht die Untersuchungen, nach denen diese Protokolle ebenso unnütz wie schädlich für die einen und lukrativ für die anderen sind? 10.000 Euro soll eine 10-wöchige Behandlung des niederrheinischen Krebszentrums kosten. Viel Geld – doch angesichts der 50.000 bis 100.000 Euro, die allein eine Chemotherapie kostet relativ gering. Doch diejenigen, deren Behandlungsformen sich institutionalisiert haben, stehen weniger unter dem Verdacht der Scharlatanerie als mit natürlichen Mitteln arbeitende Therapeuten. Ein Patient, der alternativ behandelt wird, geht dem ganz großen Geschäft mit Krankheit verloren. Die Pharmaindustrie verdient nicht daran, wenn die Menschen ihre Ernährung umstellen und bewusster und authentischer leben, in Einklang mit sich selber und ihrer Umgebung – und auch keine andere Industrie. In einem System, in dem der Profit der höchste Wert ist, wird alles darauf ausgerichtet, die Menschen ängstlich und misstrauisch zu machen. Denn vor allem damit kann man Geschäfte machen.

Diese bittere Pille ist nicht leicht zu schlucken. Wir wollen daran glauben, dass die Autoritäten des öffentlichen Lebens zu unserem Besten handeln. Doch täten sie es, wäre unsere Welt dann in diesem Zustand? Wir wollen es möglichst bequem haben, machen die Augen zu und halten den Arm hin. Doch in uns keimt das Wissen, dass wir diese Haltung mit unserem Leben bezahlen. Gucken wir hin und stehen wir auf, werden wir uns der Macht unserer eigenen Verantwortung für unsere Gesundheit und unser Leben bewusst. Als ehemalige Krebspatientin, die zunächst dem konventionellen Protokoll gefolgt ist und sich dann ganzheitlich arbeitenden Heilmethoden zugewendet hat, wünsche ich mir eine offenere, objektivere und ausgeglichenere Berichterstattung zu Themen, die unsere Gesundheit betreffen. Wir haben alle zu entscheiden, welchen Mächten wir zuarbeiten und wie wir unser Leben und unsere Welt gestalten. 



Donnerstag, 4. August 2016

Sturheit gefährdet die Gesundheit

Das macht man hier so. So ist es, und nicht anders. Alle machen es. Das ist normal... Wir wissen, wo es lang geht. Wir kennen die Wahrheit. Das war schon immer so. Wir klammern uns an das, von dem wir felsenfest überzeugt sind und bringen Argumente, Fakten und Zahlen, oder zumindest das, was wir glauben oder was sie im Fernsehen sagen. Die Welt ist unsicher genug. Während sie aus den Fugen zu geraten scheint, bleibt uns wenigstens unsere betonharte Meinung. Wenigstens daran kann niemand rütteln. Wir halten uns fest am Vertrauten, denn das Alte ist in jedem Fall besser als das Ungewisse. Es aufzugeben bedeutet den Sturz ins Leere. So nähren wir Althergebrachtes selbst dann, wenn es längst überflüssig geworden ist, unpassend oder zerstörerisch. Wir machen weiter, auch wenn wir immer wieder in dieselben Gruben fallen, dieselben Konflikte austragen, dieselben Systeme am Leben halten. Was uns nicht umbringt, macht uns schließlich stark. Oder?

Dann ist also alles in Ordnung bei uns. Wir leben in erfüllten Beziehungen und im Einklang mit uns selber. Wir fühlen uns von unseren Nächsten verstanden, haben herzliche und ehrliche Freundschaften, offene Kontakte zu unseren Nachbarn und ein ausgeglichenes Verhältnis zu unserem Chef. Mehr noch: Wir leben in einer Gesellschaft, in der Frieden und Respekt herrschen und in einer Welt, in der alle die gleichen Rechte haben und Zugang zu dem, was sie zum Leben brauchen. Das nun doch nicht. Aber das war ja auch noch nie so. So ist es eben. Mit gewissen Ungerechtigkeiten muss man sich eben abfinden. So richtig gut geht es uns in unserem Leben schließlich auch nicht. Der Job, die Familie, die Sorgen, die Konflikte, ... Aber da kann man eben nichts machen. Also richten wir uns zwar frustriert aber doch gemütlich in dem ein, was wir für unabänderlich halten. Da wissen wir zumindest, was wir haben. Wenn es so einfach wäre, die Dinge zu verbessern, hätte das ja wohl irgendwer schon gemacht. Und so schlimm ist es ja auch wieder nicht, zumindest wenn man trotz allem auf der Sonnenseite des Lebens steht und sich nicht jeden Tag fragen muss, wo man etwas zu essen oder sauberes Trinkwasser herbekommt. Unsere Lebenserwartung ist schließlich gestiegen. Zumindest wird uns das gesagt und wir möchten nur allzu gerne daran glauben. Sowie an unsere Kaufkraft und die ständig steigende Auswahl des Konsumierbaren. Damit erfüllt unsere auf Profitsteigerung angelegte Gesellschaft ihren höchsten Zweck an uns. Mehr können wir nicht erwarten von einem System, das sich ausschließlich von dem nährt, was in Zahlen, Fakten und Statistiken aufgelistet werden kann und uns den Boden dafür bietet, Recht zu haben. Es kann ja nicht sein, dass wir alle in eine falsche Richtung gelaufen sind und uns alle geirrt haben.... Also glauben wir weiter an unseren Fortschritt und halten an der Überzeugung fest, dass die Lebensbedingungen sich grundsätzlich für alle verbessern.

Doch wenn es so wäre, müsste es uns dann nicht eigentlich insgesamt besser gehen? Stattdessen bekommen wir in den reichen Ländern immer jünger immer neue Krankheiten, die bis vor ein paar Jahrzehnten noch eine Seltenheit waren: Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Multiple Sklerose, Depressionen, Alzheimer, Parkinson, Verdauungsstörungen, Allergien, Migräne, Krebs... Die Menschen in den armen Ländern sterben weiter massenweise an Unterernährung, Vergiftung, Epidemien und Kriegen. Natürlich erzählt man uns, dass alles getan wird, dem Übel beizukommen. Milliarden werden allein in die Forschungsprojekte investiert, die endlich den Krebs besiegen sollen. Doch laut den Prognosen der WHO wird in den nächsten Jahren voraussichtlich jeder Zweite betroffen sein. Eine Tragödie für uns und ein Jackpot für diejenigen, die an unseren Krankheiten verdienen. Wenn sich nicht grundsätzlich etwas ändert, werden wir, unsere Kinder und die Menschen, die wir lieben, den Leidensweg aggressiver Protokolle gehen müssen und frühzeitig sterben. Sind wir bereit, das in Kauf zu nehmen? Ist der Preis, den wir dafür zahlen, an einem allein auf Profit ausgerichteten System festzuhalten, uns nicht zu hoch? Merken wir nicht, dass etwas grundsätzlich nicht stimmt? Dass die Lösungen nicht dort zu finden sind, wohin unser Blick gelenkt wird?

Die Lösungen für unsere Probleme, welcher Art auch immer sie sind, kommen nicht von außen oder von Dingen, die wir konsumieren können. Sie kommen aus uns heraus, aus unserem Begreifen der Zusammenhänge. Dazu müssen wir uns öffnen, in jeder Hinsicht. Wir müssen die Tore aufmachen, damit Licht ins Dunkel fallen kann. Je mehr wir uns isolieren, verkrampfen, zusammenziehen, desto schlechter wird es uns gehen. Unsere Verspannungen, Verstopfungen und Sklerosen weisen uns darauf hin, dass etwas in unserem Leben blockiert ist. Die Energie fließt nicht mehr. Etwas ist aus dem Gleichgewicht geraten, nicht nur in unseren Körpern, sondern auch in unserer Art zu sein. Machen wir die Augen auf. Heben wir den Blick und richten wir uns auf. Fühlen wir in uns hinein und nehmen wir unsere Empfindungen, Bedürfnisse und Wünsche wahr. Akzeptieren wir, was da ist. Bringen wir unser Fühlen, Denken, Sagen und Handeln in Einklang. So gesunden nicht nur Körper und Geist, sondern auch das, was uns umgibt. Lassen wir uns von unserem Unwohlsein und unseren Krankheiten leiten, denn sie zeigen uns, wo das Gleichgewicht gestört ist. Opfern wir unsere Gesundheit und unser Leben nicht weiter unserer Sturheit. Sie ist es, die uns quält. Das Ausmaß unserer Erstarrung zeigt sich in der Intensität unseres Leides. Entspannung erfahren wir nicht, wenn wir uns weiter an den Dingen festklammern, sondern erst dann, wenn wir sie loslassen. So kommen sie in Fluss und finden in ein neues Gleichgewicht.