Mittwoch, 17. August 2022

Ode an die Freunde

Freunde sind Menschen, mit denen wir sein können, wie wir sind. Mit ihnen sind wir frei. In echten Freundschaften gibt es Gleichberechtigung anstatt Hierarchien, Toleranz statt (Vor-)Urteile, Unterstützung statt Erniedrigung, Herzensverbindungen statt Krieg. Wie die Liebe ist echte Freundschaft eine Kunst. Wer sie erlernt, trägt entscheidend zum Entstehen einer besseren Welt bei.
Ein Artikel im Rubikon.

Dienstag, 9. August 2022

Die Sinnfrage

Viele derer, die sich in den vergangenen Jahren engagiert haben, über die Hintergründe der als Schutzmaßnahmen verkauften Kontrollmechanismen aufzuklären, fühlen sich enttäuscht und frustriert darüber, wie wenige Menschen die Gefahr der sich anbahnenden posthumanen Ära erkennen. Doch ihr Handeln war nicht umsonst. Befreien wir uns aus der Gebundenheit an ein bestimmtes Ergebnis und besinnen wir uns auf die größeren Zusammenhänge, in die alles eingebettet ist.
Ein Artikel im Rubikon

Freitag, 29. Juli 2022

Der Macht der Ohnmacht

Wir alle sind mehr oder weniger bestrebt, die Dinge kontrollieren zu wollen. Wie ein Gerüst zimmern wir uns unser jeweiliges Weltbild zusammen in der Hoffnung, dass es uns trägt. Denn das, was wir am meisten fürchten, ist die Erfahrung von Ohnmacht, Abgetrenntsein und Leere. So füllen wir unseren Geist mit Überzeugungen und Ansichten, halten an Erinnerungen fest, an alten Verletzungen, überlieferten Vorstellungen und alltäglichen Gesten. Damit verschließen wir uns vor der Möglichkeit, in unsere eigentliche Kraft zu kommen. Denn diese erreichen wir nur, wenn wir uns auf das Ungewisse einlassen.
Ein Artikel im Rubikon.

Freitag, 15. Juli 2022

Eine lange Geschichte der Menschheit

„Der Mensch ist etwas, das überwunden werden muss“, sagte Friedrich Nietzsche. Aber vom wem? Und wer oder was kommt nach dem Menschen? Glaubt man den Prophezeiungen der Konstrukteure der schönen neuen Technikwelt, ist es mit der Menschheit im herkömmlichen Sinn demnächst vorbei. Künstliche Intelligenz (KI) und synthetische Biologie sorgen dafür, dass aus einer Fehlkonstruktion am Ende doch noch etwas Anständiges wird. Doch wir müssen so nicht enden. Unsere Geschichte kann anders weitergehen. Hierfür müssen wir uns auf Wurzeln besinnen, von denen uns bisher kaum jemand etwas erzählt.
Ein Artikel im Rubikon.

Freitag, 8. Juli 2022

Jenseits der Angst

Die Angst in unserer Gesellschaft ist offensichtlich. Immer wieder gezielt geschürt, ist sie seit der Pandemie omnipräsent. Sie beeinflusst unseren Umgang miteinander, bestimmt unsere Entscheidungen und dominiert unser Leben. Der Psychiater Hans-Joachim Maaz blickt hinter die Fassade. Er analysiert, was den realen Ängsten zugrunde liegt und wie sie unser Verhalten prägen. So kann sich uns ein Weg in ein freies, selbstbestimmtes und angstfreies Leben und Miteinander erschließen.
Ein Artikel im Rubikon.

Mittwoch, 6. Juli 2022

Die Kunst des Liebens

Der Trend geht zu immer mehr Künstlichkeit. In Mode kommen Puppen, die dem Menschen dank Künstlicher Intelligenz und voranschreitender Technologie in Gestik und Mimik immer ähnlicher werden. Sie stimmen uns auf eine Zukunftsentwicklung ein, die längst begonnen hat: die Schaffung des künstlichen Menschen. Dieser Entwicklung haben wir nur eines entgegenzusetzen: echte Liebe.
Ein Artikel im Rubikon.

Sonntag, 3. Juli 2022

Krieger des Friedens

In uns allen lebt die Sehnsucht nach der Unbeschwertheit und Geborgenheit eines verlorenen Paradieses. Shambhala ist ein Königreich in Zentralasien, das auf keiner Karte zu finden ist. Der Dalai Lama nennt es „das reine Land“. Als Symbol für Frieden, Schönheit und Glück zeigt es uns, was möglich ist. Um dorthin zu gelangen, braucht es Menschen, die den Kampf gegen einen äußeren Feind aufgeben und sich aufmachen, Frieden in ihr inneres Reich zu tragen. 
Ein Artikel im Rubikon


Sonntag, 19. Juni 2022

Die Gehorsamsschule verlassen

Spätestens die vergangenen zwei Jahre haben deutlich gemacht, was Schule eigentlich will: zum Gehorsam erziehen. Einmal mehr wird das Kindeswohl staatlichen Interessen geopfert. Drei Schweizer Frauen haben ein Projekt ins Leben gerufen, das Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit bietet, nicht für die Schule zu lernen, sondern für das Leben.
Ein Artkel im Rubikon

Freitag, 10. Juni 2022

Fürchtet euch nicht!

Während Deutschland dabei ist, die größte konventionelle NATO-Armee in Europa bereitzustellen und während diejenigen im medialen Feuer geröstet werden, die sich der Kriegshetze widersetzen, appellieren die leisen Stimmen an den Mut der Menschen, sich für den Frieden zu entscheiden. In einer Rede im Volkshaus Zürich erinnert Eugen Drewermann an das, was es braucht, um sich nicht mitreißen zu lassen vom Geheul der Sirenen: Individualität, Mitgefühl, ein eigenes Gewissen und moralischen Widerstand. Vor allem aber müssen wir die Angst überwinden, die jeden Versuch, dauerhaft Frieden zu schließen, zunichtemacht. Hier kommt uns die Erinnerung zu Hilfe, dass es einmal ganz anders war, als es ist.
Ein Artikel im Rubikon.

Freitag, 3. Juni 2022

Mutterboden

Für die meisten Menschen ist die Erde eine Art Unterlage, auf der wir machen können, was wir wollen. Tatsächlich ist sie ein lebendiger Organismus, der uns trägt und nährt. Die Erde, das wissen die Urvölker des Planeten, ist unsere Mutter, eine Mutter, die alle ihre Kinder liebt. Ihre Verbindung zu uns ist noch intakt, sonst wären wir längst nicht mehr hier. Es ist an uns, diese Verbindung auch von unserer Seite aus neu zu beleben und uns daran zu erinnern, woher wir kommen.
Ein Artikel im Rubikon

Dienstag, 31. Mai 2022

Bis dass der Tod ...

Die Ehe gilt in unserer Kultur als eine Versorgungsgemeinschaft, die uns Sicherheit geben soll. Doch begeben wir uns zur Sicherheit nicht allzu oft in Zwänge, die uns letztlich mehr schaden als nützen? So wie die Genspritze nicht schützt und Waffenhandel keinen Frieden bringt, hat die Institutionalisierung der Verbindung zwischen Mann und Frau vor allem dazu geführt, die Liebe zu töten. Denn Liebe wächst nur in Freiheit. Ist sie an Erwartungen gebunden, verkümmert sie. Sie erneut zum Leben zu erwecken, bedeutet weit mehr als weniger Streit.
Ein Artikel im Rubikon.

Samstag, 28. Mai 2022

Wir müssen draussen bleiben

In den vergangenen Jahren haben sich überall auf der Welt Oasen des Widerstands gebildet. Gleichgesinnte kommen zusammen, um sich in der schützenden Gemeinschaft auszutauschen, Missstände zu benennen und konkret gemeinsame Visionen und Projekte eines besseren Lebens zu entwickeln. Es sind offene Gemeinschaften, die in dem Bewusstsein entstanden sind, dass wir alle zu einer großen Menschenfamilie gehören. Doch nicht jeder kommt hinein. Heute sind es die, denen der Zugang zu den öffentlichen Einrichtungen nicht verwehrt wurde, die vor der Tür stehen.
Ein Artikel im Rubikon.

Samstag, 7. Mai 2022

Die Rettung unserer psychischen Gesundheit

Was machen mediale Dauerbombardierung und Manipulation, Isolation und Zwänge mit uns? Welche Auswirkungen haben die Coronamaßnahmen auf unsere psychische Gesundheit? In einem mutigen Buch analysiert die Universitätsprofessorin Annemarie Jost die wirtschaftlichen und politischen Zusammenhänge, zeigt Fehlentwicklungen auf und bietet Auswege aus einer verfahrenen Situation. „Die Rettung unserer psychischen Gesundheit. Wie wir jetzt die Kurve kriegen“ ist der Versuch, die kranke Struktur aufzudecken, um sich aus ihr zu befreien.
Ein Artikel im Rubikon.

Donnerstag, 5. Mai 2022

Die Ethik des Impfens

Wie wollen wir leben? Was für Menschen wollen wir sein? Welches Weltbild steht hinter unseren Entscheidungen? Diese grundsätzlichen Fragen unserer Zeit spalten die Menschheit in zwei Lager, zwischen denen es kaum noch Berührungspunkte zu geben scheint. Impfen oder Nichtimpfen? Überwachung oder Freiheit? Maschine oder Mensch? Nach seinem Anfang 2022 im Rubikon-Verlag erschienenen Bestseller „Der Kult“ bearbeitet der Philosoph Gunnar Kaiser in seinem vom Europa-Verlag herausgegebenen Buch „Die Ethik des Impfens“ die Frage nach der Wiedergewinnung der Mündigkeit.
Ein Artikel im Rubikon.

Mittwoch, 4. Mai 2022

The planet is bursting

Thanks to the Indybay Collective for translation of the article Der Planet platzt:

There are too many of us. Too many people, the prevailing notion goes, populate the earth. Resources are running out; the planet, it seems, is lurching toward total destruction. After all we have done, many think, it would be best if we disappeared from the face of the earth as soon as possible. As everywhere, numbers rule. It dictates what we have to think. We forget that it is not a question of quantity, but of quality that determines our future.

Enough is enough. The number of people living on earth has grown so much that, according to many, there is no more room for all of us. The planet is bursting at the seams. Like parasites, we have spread everywhere. Like swarms of locusts, we invade wherever there is food and a safe haven. Like viral super-spreaders, we are endangering the earth with our mere presence. The breath of 7.27 billion people is pushing the limits of permissible CO2 levels. 9.2 billion we will be in 2050.

There are too many of us and we must become fewer, according to the conventional wisdom. Humans have done so much damage anyway that they basically deserve no better than to disappear from the face of the earth again. Nature can do better without us. It's true: The forests have been cleared, the waters poisoned, the soil polluted, the air barely breathable. We have disregarded all living things. Without regard for losses, we tinker with the mechanisms of nature and ignore its laws. We have seized all the treasures of the earth, dissected, manipulated, sterilized and finally turned paradise into hell.

And now we steal away from our responsibility like stubborn children who refuse to clean up their room. Snivelling, we retreat into the prosperity that is left to us and throw cynical remarks at richly laid tables that determine the lives of others. There are too many of us. The entrance to the club is watched with a sharp eye. In the old manner, we leave it to those we have exploited the most to go first. Because by "too many" we don't mean ourselves and our families, but the others. 

Samstag, 16. April 2022

Die mentale Käseglocke

„Glauben Sie nicht alles, was Sie denken“, lautet ein geflügeltes Wort des Komikers Heinz Erhard. Wir müssen nicht alles für bare Münze nehmen, was sich in unseren Köpfen abspielt. Unsere Gedanken hängen nicht allein von dem ab, was in unseren Gehirnwindungen produziert wird, sondern auch davon, was von außen in sie hineingelangt. Manipulation, das liegt in der Natur der Sache, wird von dem Betroffenen nicht wahrgenommen. Ihr auf die Spur zu kommen ist der erste Schritt, sich von ihr zu befreien und in die Eigenverantwortung zu kommen.
Ein Artikel im Rubikon.

Mittwoch, 6. April 2022

Die neue Erde

Schreckensbilder beherrschen die Welt. Kaum eine Nachricht sickert zu uns durch, die uns nicht den Lebensmut nimmt. Wer die Zeitung aufschlägt, dem fliegen die Schlagzeilen wie ein Kugelhagel um die Ohren. In einer Zeit, in der es wirklich und wahrhaftig so aussieht, als bliebe kein Stein auf dem anderen, hat der Biophysiker Dieter Broers einen Aufruf gestartet, Visionen für eine bessere Welt zu wagen. Das von ihm herausgegebene Buch „Evolution 2021“ ist keine Flucht in eine wie auch immer geartete schöne neue Welt, sondern die Entscheidung, durch gemeinsame Gedankenkraft eine Realität zu schaffen, die sich quasi aus der aktuellen Realität herausschält.
Ein Artikel im Rubikon.

Samstag, 2. April 2022

Die Zukunft beginnt

Wir haben die Wahl: Entweder wir lassen uns von den Geschichten zu den aktuellen Geschehnissen in Angst und Schrecken versetzen und uns das, was uns an Lebensenergie noch bleibt, bis auf den letzten Tropfen aussaugen. Oder wir lenken unsere Aufmerksamkeit auf das, was die Welt wieder heil machen kann. Zehn Autoren hat die Verlegerin Elvira Driediger zusammengebracht, um konkret aufzuzeigen, was möglich ist. Mitten im Chaos gibt es Oasen des Friedens. In der Wüste erblühen Pflanzen, die sich nicht darum scheren, ob morgen vielleicht die Welt untergeht.
Ein Artikel im Rubikon.

Mittwoch, 23. März 2022

Frieden in Aktion

Die Welt hat einen neuen Feind. Nach zweijährigem Kampf gegen unsichtbare Viren hat er ein Gesicht. Die Gleichen, die sich in dem Glauben an Solidarität und Nächstenliebe gegen Menschen gestellt haben, die sich nicht impfen lassen wollen, ziehen nun gegen Russland in den Krieg. Hier wird eine Wunde berührt, die bei vielen nicht verheilt ist. Angst, Wut und Empörung nähren ein Schlachtfeld in unseren Köpfen, das die dunkelsten Energien speist. Hart schlägt das Pendel in beide Richtungen aus und bedroht unser aller Leben. Ein Ausstieg ist nur möglich, wenn wir zurück in unsere Mitte kommen.
Ein Artikel im Rubikon.

Radiosendung: Regards croisés

Ich war eingeladen, an einem Gespräch zwischen Franzosen und Deutschen zu Themen wie Integration, Bildung, Tradition teilzunehmen. Die Sendung wird von dem französischen Sender Radio Pays d'Hérault ausgestrahlt. Hier auf deutsch.

Mittwoch, 16. März 2022

Konferenz Krankheit heilt am 18.2.2022

 
Kerstin Chavent ist Autorin und Sprachlehrerin und lebt in Südfrankreich. Neben ihren Büchern – Krankheit heilt, Das Licht fließt dahin, wo es dunkel ist, Was wachsen will muss Schalen abwerfen, Die Waffen niederlegen, In guter Gesellschaft, Die Enthüllung – ist sie mitverantwortlich für die Redaktion „Aufwind“ im Internetmagazin Rubikon.

Es war eine Brustkrebserkrankung im Jahre 2012 und die Erfahrung, dass die Dinge oft nicht so sind, wie sie auf den ersten Blick erscheinen, die zum Schreiben brachte. Wie alles Lebendige entwickelt sich auch unser Körper entsprechend seiner natürlichen Intelligenz. Wir werden nicht irgendwie zufällig krank und müssen hilflos und ohnmächtig das erdulden, was Experten mit uns anstellen. Uns bleibt viel mehr übrig, als uns wie Objekte behandeln zu lassen und darauf zu hoffen, dass alles noch einmal gutgeht.

Das Symptom, in welcher Form es auch auftritt, ist nicht unser Feind. Es ist eine Information, dass etwas in unserem Leben aus dem Ruder gelaufen ist. Etwas stimmt nicht. Etwas will von uns gesehen werden, angenommen, bereinigt. Je mehr wir uns diesem Appell widersetzen, je öfter wir dem Boten die Tür vor der Nase zuschlagen, desto grösser wird unser Problem. Wer keinen Einlass findet, klopft beim nächsten Mal lauter.

Was dich inhaltlich erwartet:

- Eine Sensibilisierung für die Sprache und die Selbstheilungskräfte des Körpers und einen friedlichen Umgang mit Krankheit

- Die Ermutigung, Probleme nicht zu fliehen oder zu bekämpfen, sondern die Verantwortung für sie zu übernehmen, um sie dauerhaft zu lösen

- Das Entdecken unserer Einzigartigkeit und unserer angeborenen Schöpferkraft

So geht es um weit mehr als um das Heilen von Krankheit. In einem lebendigen Austausch werden Möglichkeiten entwickelt, nicht als Opfer durch die Zeit des Wandels zu gehen, sondern als souveräne Erschaffer unserer eigenen Realität.

Zur Anmeldung

 

 

Samstag, 12. März 2022

Es war einmal

Wir alle kennen sie aus unserer Kindheit, die Haus- und Zaubermärchen der Brüder Grimm, die alten Sagen und Legenden, in denen Götter kraftvolle Blitze vom Himmel schleudern und mit starker Hand Streitwagen lenken. Frauen kommt in diesen teilweise jahrtausendelang mündlich überlieferten und erst vor relativ kurzer Zeit von männlicher Feder schriftlich festgehaltenen Geschichten eine zumeist untergeordnete Rolle zu. Sie haben vor allem hübsch und tugendhaft zu sein, während die Männer das Geschehen bestimmen. Selbst die Göttinnen des antiken Olymps waren ihren männlichen Kollegen unterlegen. Doch was, wenn es in Wirklichkeit ganz anders gewesen ist?
Ein Artikel im Rubikon.

Freitag, 4. März 2022

Die letzte Reise

Wir wissen es. Doch wenn der Moment da ist, sind wir nicht wirklich darauf vorbereitet. Es zieht uns den Boden unter den Füßen weg. Wird es noch ein letztes Mal geben? Werden wir uns noch einmal in die Augen sehen können, noch einmal die geliebte Hand halten? Viele Grenzen sind zu überwinden, wenn Mensch zu Mensch finden will, während der Tod schon seine Schwingen ausbreitet.
Ein Artikel im Rubikon

Freitag, 25. Februar 2022

Ich habe einen Traum

Es sind vor allem die jungen Menschen, die in dieser Zeit der Einschränkungen zu Schaden kommen. Eine Generation wächst heran, die nichts gemein hat mit denen, die über ihr Schicksal entscheiden. Wo sind sie hin, die alten Ideale von Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit? Was für eine Welt hinterlassen wir aktuell den Kindern und Jugendlichen? Was werden sie uns sagen, wenn die Schöne Neue Welt des Great Reset Wirklichkeit geworden ist? Heute wie damals inspiriert Martin Luther Kings Rede dazu, den alten Traum nicht zu vergessen.
Ein Artikel im Rubikon.

Donnerstag, 17. Februar 2022

Die Landschaft pflegen

Mikroben, das ist aus zahlreichen Studien hinreichend bekannt, sind nicht unsere Feinde, sondern unsere Freunde. Wir bestehen zu einem großen Teil aus ihnen. Es gibt keinen Vorgang in unserem Körper, an dem sie nicht beteiligt sind. Sie können sozusagen alles. Vor allem sorgen sie dafür, dass wir gesund bleiben und werden. An uns ist es, Sorge für das Terrain zu tragen, damit sich die richtigen Kulturen in uns ansiedeln. Pflegen wir unser Mikrobiom, die Gesamtheit der uns besiedelnden Mikroben. Sie werden uns dafür danken. Und wir ihnen. Exklusivabdruck aus „In guter Gesellschaft: Wie Mikroben unser Überleben sichern“. Ein Artikel im Rubikon

Sonntag, 13. Februar 2022

Geteiltes Leid

Es tut weh. All jene, die sich quergestellt haben und sich nicht die Spritze haben geben lassen, haben Ausgrenzung und Zurückweisung erfahren, Demütigung, Schikane, Gewalt. Das Schlimmste an der Situation sind oft nicht die Maßnahmen selbst, sondern die Gleichgültigkeit derer, die ihre Normalität und ihren Alltag nicht gestört sehen wollen. Nur wenn wir bereit sind, uns in die Lage des anderen zu versetzen, können wir jetzt den Grundstein dafür legen, wirkliche Solidarität zu leben.
Ein Artikel im Rubikon

Mittwoch, 9. Februar 2022

Die Verwaltung des Unplanbaren

Leben und Sterben — beide scheinen sich im Weltbild unserer Gesellschaft auszuschließen und werden einander als unvereinbare Gegensätze gegenübergestellt. Tatsächlich jedoch steht dem Tod die Geburt gegenüber, und nicht das Leben. Das Leben umfasst sie beide. Die Geburts- und Sterbebegleiterin Friederike de Bruin spricht über die Prozesse, die sich am Anfang und am Ende unseres Lebens vollziehen. Mit Klarheit und Deutlichkeit fordert sie mehr Intimität für Ereignisse, die von der chemisch-pharmazeutischen Industrie gekapert wurden. Ein Appell, dem Körper, der Natur und dem Leben zu vertrauen.
Ein Artikel im Rubikon. 

Samstag, 22. Januar 2022

Die Stunde ist ernst

Er entfacht ein Feuerwerk der Worte. Mit präzisen, kraftvollen und bedeutsamen Strichen zeichnet der Psychoanalytiker und Kirchenkritiker Eugen Drewermann zu Jahresbeginn das Bild einer Gesellschaft, die sich selbst verloren hat. Unser Denken und unser Handeln sind von Mangel bestimmt. Alles haben wir verloren: unsere Individualität, unsere Vernunft, unsere Integrität, unsere Wahrheit, unsere Hoffnung. Ein Appell an unsere Menschlichkeit. Ein Artikel im Rubikon.

Montag, 10. Januar 2022

Les pieds dans le plat

Ein Radiointerview in französischer Sprache zu den brennenden Themen unserer Zeit. Es geht um Krankheit und Gesundheit, die Sprache des Körpers, Verantwortung, Mütterlichkeit, Zärtlichkeit und einiges mehr. Interviewt werde ich von Christel Schirmer. Ein Podcast auf Radio Pays d'Hérault.

Samstag, 8. Januar 2022

Voll erwischt

Es ist da, das neue Jahr — und für manche bedeutet es weit mehr als nur ein weiteres Kalenderjahr. Einige von uns hat der Jahreswechsel durch ein enges Nadelöhr geführt. Für manche erscheint die Welt in einem neuen Licht. Etwas hat sich verändert, gleichzeitig gewaltig wie der Einschlag einer Bombe und subtil wie der Flügelschlag eines Schmetterlings, der dazu führen kann, dass nichts mehr bleibt, wie es war. Eine minimale Verschiebung nur, eine winzige Veränderung, kann einen Tsunami auslösen. Diese Bewegungen sind nicht kalkulierbar. Kein Programm kann sie im Voraus berechnen. Sie erfassen uns unvermittelt und abrupt wie eine Sturmflut und spülen uns auf unbekanntes Terrain.
Ein Artikel im Rubikon.

Freitag, 7. Januar 2022

Die fünfte Generation

Seit Anfang 2019 sind wir mit einer Gefahr konfrontiert, deren Ausmaß die Bedrohung durch ein angebliches Killervirus um ein Vielfaches übersteigt. Mit den ersten Lockdowns begann die massive Installation eines flächendeckenden 5G-Netzes, das uns das Leben noch bequemer, noch einfacher, noch amüsanter, noch sicherer machen soll. Während wir von den künstlichen elektromagnetischen Wellen förmlich durchgekocht werden, läuft die Propaganda für eine schöne neue virtuelle Welt auf Hochtouren. Wenn wir begreifen, dass wir dabei sind, unser Menschsein zu opfern, können wir die Gefahr in eine Möglichkeit verwandeln, in unserer Entwicklung auf eine höhere Stufe zu gelangen. Ein Artikel im Rubikon.

Donnerstag, 23. Dezember 2021

Zeit des Innehaltens

In unruhigen und chaotischen Zeiten wie diesen schöpfen wir Kraft, wenn wir in den Rückzug gehen. In der Zeit zwischen den Jahren bleibt die Sonne auf ihrem tiefsten Stand, bevor die Tage wieder länger werden. Machen wir es wie unsere Ahnen: Tun wir nichts. Halten wir inne. Der Samen ist in der Erde. Die Sonne wird den harten Boden auftauen und die Saat zum Leben erwecken. Zeit, das Vertrauen zu pflegen und Energie zu sammeln für das, was uns bevorsteht.
Ein Artikel im Rubikon

Samstag, 11. Dezember 2021

Der Königsweg

So wie es aussieht, wird es in diesem Jahr keine stille Nacht geben. Es wird unruhig. Die ganze Welt ist in Aufruhr. Dennoch kann Frieden einkehren, und es kann wirklich und wahrhaftig ein König geboren werden. Wir sind es selbst. Der Weg in das innere Königreich ist kein bequemer. Viele Verdrehungen und Verfälschungen müssen aufgelöst werden. Es schmerzt, sich mit Lügen auseinanderzusetzen, es macht Angst, an seine eigene Dunkelheit heranzutreten, und es verunsichert, das Neue nicht zu kennen, was sich seinen Weg auf die Welt bahnt. Das ist Advent. Am Ende, das wissen wir, wartet eine Überraschung auf uns. Ein Artikel im Rubikon. Und als Podcast bei Apolut und bei Radio München. Danke! 

Donnerstag, 9. Dezember 2021

Der Matriarch

In einem schriftlichen Gespräch mit dem Rubikon-Unterstützer und ehemaligen Hauptkommissar Reinhard Maaß geht es um Totalitarismus und Trauma, um Militär und die Suche nach Frieden. Mit deutlichen Worten zieht der in der DDR Aufgewachsene Parallelen zwischen militärischer und zivilgesellschaftlicher Schikane. Mehr oder weniger versteckt wirkt diese darauf hin, den Gedrillten die Würde zu nehmen und sie bereit zu machen, den Feind auszumerzen. Wie immer liegt die Lösung im Bewusstwerden. Wenn wir die Schleier heben, gelangen wir schließlich dorthin, wo für Reinhard Maaß der Kern einer friedlichen Gesellschaft liegt — zur Liebe, dem freien verliebten Sein.
Ein Artikel im Rubikon.

Samstag, 4. Dezember 2021

Im Herzen des Chaos

Wir leben in einer Zeit höchster Unsicherheit. Niemand kann mit Gewissheit vorhersagen, wie es mit uns weitergeht. Das ist schwierig zu ertragen für Menschen, die für alles Garantien brauchen. In einem beeindruckenden Vortrag spricht die Kommunikationswissenschaftlerin Hildegard Kurt von der Kraft unserer Fähigkeit, Nichtwissen auszuhalten. Dieser Fähigkeit entspringt eine Energie, die die alten linearen Muster auflöst und uns zu Sonnen macht. Es ist der Moment, die starren Gitter aufzulösen und uns erneut dem Runden, Weichen, Zyklischen hinzugeben. Für Menschen, die sich in diesem Sinne miteinander verbinden, ist alles möglich.
Ein Artikel im Rubikon.

Zurück in die Steinzeit als Podcast

Mein zuerst beim Rubikon erschienener Artikel als Podcast bei Bastian Barucker. Gelesen von Adam Nümm. Zurück in die Steinzeit.

Freitag, 3. Dezember 2021

Zu viel?

Dem Schweizer Futurum-Verlag, bei dem mein letztes Buch Die Enthüllung erschien, ist das Projekt Moulin de la Rouchotte angegliedert. In unregelmässigen Abständen werden von hier aus Briefe aus der Mühle verschickt: Gedanken zu den grossen Themen unserer Zeit. Meine Gedanken zum Thema Überbevölkerung:
 
An einem der letzten lauen Herbstabende sitze ich mit Freunden an einem großen Holztisch und warte auf etwas, was ich eigentlich nicht esse: Schnecken. Wochen vorher hatte unser Wirt sie aus unseren Gärten gesammelt und in aufwändiger, langwieriger und liebevoller Arbeit nach einem überlieferten Familienrezept zubereitet. Beim Schein vieler Windlichter und mit Blick auf das unter uns liegende Tal drehen sich die Gespräche um leichte Kost. Erst beim Käse kommt ein großer Happen auf den Tisch: das Thema Überbevölkerung.

Um mich herum ist man sich einig: Wir seien zu viele. Auf der Erde sei kein Platz für alle. Die Menschheit sei geradezu explodiert und wohin das führt, das haben wir ja vor Augen. Also müssen wir weniger werden. Der Mensch habe ohnehin so viel Schaden angerichtet, dass er es im Grunde nicht besser verdient, als wieder vom Erdboden zu verschwinden. Die Natur komme besser ohne uns zurecht.

Es stimmt: Die Wälder sind gerodet, die Gewässer vergiftet, die Böden verseucht, die Luft kaum noch zu atmen. Alles Lebendige haben wir missachtet und aus dem einstigen Paradies eine Hölle gemacht. Doch kann es die Bestimmung des Menschen sein, am besten überhaupt nicht geboren zu werden? Kann es die Lösung sein, uns jetzt, wo es brennt, aus der Verantwortung zu stehlen und wie bockige Kinder zu weigern, ihr Zimmer aufzuräumen? Halten wir es für richtig, es denen zu überlassen, die wir am meisten ausgebeutet haben, zuerst zu gehen? Denn mit dem „zu viel“ meinen wir nicht uns selbst und unsere Familien, sondern die anderen. Diejenigen, die sagen, wir seien zu viel, sind alle doppelt geimpft und warten gerade darauf, geboostert zu werden. Damit sie sich sicher fühlen, unterstützen sie Maßnahmen, die alle anderen zwingen, sich ebenfalls impfen zu lassen. Offensichtlich wollen sie noch ein wenig bleiben. 

 

Samstag, 27. November 2021

Collective Healing



Mein Beitrag zum Kongress Krebs Online.  

Damit so ein Onlinekongress nicht nur eine einmalige Sache ist, nach der jeder wieder allein zu Hause mit seinen Fragen sitzt, sind wir dabei ein Netzwerk aufzubauen von Menschen, die auf der psychisch, mentalen, spirituellen Ebene zum Thema Krebs unterwegs sind: Betroffene, Praktiker, Wissenschaftler oder auch Angehörige. Neben den sozialen Medien Gruppen haben wir dazu die fachübergreifenden Onlinepraxis "Krebs und Bewusstsein" geschaffen. Sie ist bereits die größte Informationsplattform zum Thema Krebs und Bewusstsein im deutschsprachigen Raum und wächst ständig weiter. Dort wirst Du nach dem Kongress alle Interviews aus dem Kongress finden zusammen mit ganz vielen anderen Interviews, Informationen Meditationen und Materialien. Mit deiner Mitgliedschaft unterstützt Du dieses gigantische Projekt und hast Du nicht nur Zugriff auf wertvolle Texte, Videos und Audio voller Information und Inspirationen sondern auch Zugang zu regelmäßigen live Gesprächsrunden mit unseren Experten und Expertinnen, live Meditations- und Intentionsrunden. Gleichzeitig unterstützen wir daraus Forschung und Projekte zum Thema Krebs und Bewusstsein.
 

Der Planet platzt

Wir sind zu viele. Zu viele Menschen, so die sich durchsetzende Vorstellung, bevölkern die Erde. Die Ressourcen werden knapp, der Planet, so scheint es, taumelt der totalen Zerstörung entgegen. Nach all dem, was wir angerichtet haben, so meinen viele, sei es das Beste, wenn wir möglichst bald wieder vom Erdboden verschwänden. Wie überall herrscht die Zahl. Sie diktiert, was wir zu denken haben. Wir vergessen dabei, dass es keine Frage der Quantität ist, sondern der Qualität, wie unsere Zukunft aussieht.
Ein Artikel im Rubikon.

Donnerstag, 25. November 2021

Zurück in die Steinzeit

Etwa 2,6 Millionen Jahre alt sind die frühesten Funde zur Existenz des Menschen. Seitdem ist viel geschehen. Aus unseren Geschichtsbüchern sind uns vor allem die vergangenen 5.000 Jahre als eine Zeit voller Eroberungen und Kämpfe bekannt. Das Menschenbild, das sich in dieser Zeit entwickelt hat, ist wenig schmeichelhaft. Wir sind, so scheint es, sündige, fehlerhafte, egoistische, blutrünstige Mangelwesen, die es nur kontrolliert und überwacht überhaupt zu etwas bringen. Doch ist es tatsächlich so, dass wir früher „primitiv“ waren und heute „fortgeschritten“ sind? Die Forschungsergebnisse der Historikerin Doris Wolf zeigen ein ganz anderes Bild unserer Geschichte. Wenn wir die Verdrehungen und Verzerrungen auflösen, eröffnen sich Perspektiven für eine neue Epoche friedlichen Zusammenlebens.
Ein Artikel im Rubikon.

Samstag, 20. November 2021

Die Weisheit der Mütter

Das Thema Matriarchat bewegt. Vielleicht wird es gerade deshalb so sehr mit Ignoranz belegt. Wo es auftaucht, gehen die Meinungen auseinander. Immer wieder wird es als der Ruf nach der Vorherrschaft der Frau missverstanden, so als seien Frauen die besseren Menschen. Es wird verkannt als der unerfüllbare Wunsch nach einer heilen Welt, einer Utopie, die der Realität nicht standhalten kann. Viele Hindernisse müssen überwunden werden, um sich dem Kern der Sache zu nähern: der Angst vor dem Verlust der Anerkennung durch die väterliche Autorität.
Ein Artikel im Rubikon.

Mittwoch, 17. November 2021

In gutem Glauben

Nicht immer ist in der Packung, was draufsteht. False-Flag-Operationen kommen immer mehr ans Licht. Vor allem dort, wo man sich das Gewand der Wohltätigkeit anzieht, wirken oft gegenteilige Kräfte. Auch die Geschichte der großen christlichen Kirchen, die sich äußerlich der Nächstenliebe verschrieben haben, wurde mit Blut geschrieben. In ihrem Zentrum stehen Leid und Tod. An den Kruzifixen hängt ein gepeinigter, sterbender Mensch, in den Kirchen werden Leichenteile angebetet. Unzählige gequälte Körper und Seelen erinnern bis in die heutige Zeit hinein daran, dass die Verbrechen nicht entschuldigt sind. Welche sind die Kräfte, die diese Art von Institution am Leben erhalten? Wie können sie überwunden werden?
Ein Artikel im Rubikon.

Collective Healing Online-Kongress

 

Vom 26. November bis 6. Dezember findet der kostenlose Online Kongress "Krebs und Bewusstsein" statt. 40 ExpertInnen und Betroffene - darunter ich - sprechen davon, welche psychischen Faktoren für Heilungswege nach der Diagnose Krebs wirksam sind.

Freitag, 12. November 2021

Am Anfang war das Wort

Seit Anfang 2020 prägt Corona nicht nur unsere Zeit, sondern auch unsere Sprache. Über 1.000 neue Begriffe leiten uns durch den Alltag und beeinflussen unser Verhalten. Sprache ist nicht nur Ausdruck einer Lebensweise, sondern auch Herrschaftsinstrument. Sie gestaltet Realitäten. Nur wer sich der schöpferischen Kraft der Worte bewusst ist, kann sich eine Welt nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten.
Ein Artikel im Rubikon.

Samstag, 6. November 2021

Die höchste Autorität

Wer die Angst der Menschen beherrscht, wird Herr ihrer Seelen. Niccolò Machiavellis Leitsatz ist heute aktueller denn je. Die Mischung aus Angst, Autoritätsglauben und dem Stilisieren der Sicherheit zum höchsten Gut macht die Massen so gefügig, dass sie sich widerstandslos abführen lassen. Nur wenn wir uns unseren Glauben zurückholen, kann es uns gelingen, aus dieser Nummer wieder herauszukommen. Erlauben wir es nicht, dass andere über uns bestimmen, und werden wir selber zu unserer höchsten Autorität. Nur so haben wir eine Chance. Eine Reise ins Ungewisse.
Ein Artikel im Rubikon.

Freitag, 29. Oktober 2021

Schwere Geburt

Die Ereignisse spitzen sich zu. Immer enger wird es um uns herum. Längst ist es aus mit der alten Gemütlichkeit. Von allen Seiten drückt und schiebt es. Es ist, als ob uns unser bisheriges Leben zu klein geworden ist. Das alte Gewand passt nicht mehr. Wir streben hin zu einem neuen Lebensraum, von dem wir nur ahnen können, dass er existiert. Der Philosoph Charles Eisenstein macht Hoffnung, dass wir den Geburtsprozess lebend überstehen. Eine Übersetzung im Rubikon.

Donnerstag, 28. Oktober 2021

Das Erbe der Mütter als Podcast bei apolut


 

Wenn alles zusammenbricht

Auf der ganzen Welt brechen die Vulkane aus. Der pazifische Feuergürtel ist in Aufruhr. Die Erde bebt und spuckt. Auch in den Menschen brodelt es. Die Versuche, uns gegeneinander aufzubringen, werden immer massiver. Es ist Zeit, die aufgestaute Wut herauszulassen. Spucken wir die schweren Brocken aus und verdauen wir den Rest. Nicht Gewalt und Aggression gegen andere sind die Lösung, sondern individuelle Befreiungsakte, die uns ermöglichen, in unsere Mitte zu kommen und in ein neues Gleichgewicht zu finden. So können wir uns mit der Erde verbinden und mit ihr zusammen die aufziehenden Stürme überstehen.
Ein Artikel im Rubikon.

Dienstag, 26. Oktober 2021

Tabu

Sprachreglementierungen geben sich den Anschein, Minderheiten und gesellschaftlich schlechter Gestellte zu schützen. Tatsächlich bringen sie die Menschen aber nicht zusammen, sondern treiben sie auseinander. Sie nützen den Spaltenden und schaden allen anderen. Jede Art von Ausgrenzung macht krank. Das Abgespaltene zieht sich in Blasen zurück und entwickelt ein Eigenleben nach Regeln, die für den Gesamtorganismus nicht von Nutzen sind. Das Unausgesprochene wirkt dann wie ein Tumor, der die ganze Gesellschaft zu zerfressen droht. Nur wenn wir es wagen, auch die ganz heißen Kartoffeln aus dem Feuer zu holen, können wir individuell und kollektiv gesunden.
Ein Artikel im Rubikon.

Samstag, 16. Oktober 2021

Das Erbe der Mütter

Die Geschichte der Menschheit der vergangenen Jahrtausende gleicht einer Aneinanderreihung von Kriegen, Machtkämpfen und gegenseitiger Ausbeutung. Das tiefe Misstrauen, das wir füreinander empfinden, bringt uns immer mehr gegeneinander auf und verhindert zunehmend, dass wir uns überhaupt noch begegnen. Ermöglicht wurde dies durch ein hierarchisch orientiertes, patriarchales Gesellschaftsmodell, das die Menschen in Unterdrücker und Unterdrückte einteilt. Die Arbeiten zu den noch existierenden matriarchalen Gesellschaften der Philosophin Heide Göttner-Abendroth zeigen, dass es anders geht. Frieden, Harmonie und Wohlstand für alle sind möglich, wenn die Frau im Zentrum steht, diejenige, die Leben empfängt und weitergibt. Ein Artikel im Rubikon.