Der Lenz ist da, die Jahreszeit des beginnenden Wachstums und der Blüte. Mit der steigenden Lichtintensität werden vermehrt das sogenannte Glückshormon Serotonin und die Geschlechtshormone Östrogen und Testosteron ausgeschüttet. Nach den dunklen Wintermonaten kommen wir mit der Tag- und Nachtgleiche in eine euphorische Stimmung. Ab jetzt werden die Tage wieder länger als die Nächte. Wie in der Tierwelt, in der die Balz-, Brut- und Setzzeit beginnt, können auch beim Menschen Frühlingsgefühle erwachen. Ob gebunden oder nicht: Wir fühlen uns besonders leicht zu anderen Menschen hingezogen und treten mit ihnen in Kontakt. Ein Artikel im Zeitpunkt.
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Sonntag, 23. März 2025
Donnerstag, 26. September 2024
Out of the box
Wenn wir uns vorstellen, dass etwas auf eine bestimmte Weise kommt, dann kommt es oft auch so. Selbsterfüllende Prophezeiung heißt das Phänomen, wonach eine Vorhersage ihre Erfüllung selbst bewirkt. Meist ohne es zu merken werden wir somit zu Schöpfern unserer eigenen Realität. Auch wenn das, was wir gerade individuell und kollektiv durchmachen, oft schwer zu ertragen ist: Bleiben wir für offen für das Erleben und die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. Ein Artikel in Manova.
Freitag, 9. September 2022
Vom Wort zum Werk
In der Ferienzeit wurde eine Initiative ins Leben gerufen, die sich mit einem offenen Brief und einer Petition dafür einsetzt, dass Kinder und Jugendliche im folgenden Schuljahr nicht mehr durch Schutzmaßnahmen malträtiert werden, die sich als ebenso schädlich wie sinnlos erwiesen haben. Die Initiative Kindeswohl ist Ausgangspunkt einer Reflexion darüber, was uns daran hindert, vom Wort zur Tat zu schreiten, und was überwunden werden muss, damit nicht nur unsere Kinder gesund werden, sondern alle Menschen, die sich des Problems bewusst sind. Ein Artikel im Rubikon.
Sonntag, 19. Juni 2022
Die Gehorsamsschule verlassen
Spätestens die vergangenen zwei Jahre haben deutlich gemacht, was Schule eigentlich will: zum Gehorsam erziehen. Einmal mehr wird das Kindeswohl staatlichen Interessen geopfert. Drei Schweizer Frauen haben ein Projekt ins Leben gerufen, das Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit bietet, nicht für die Schule zu lernen, sondern für das Leben. Ein Artkel im Rubikon.
Samstag, 4. Dezember 2021
Im Herzen des Chaos
Wir leben in einer Zeit höchster Unsicherheit. Niemand kann mit Gewissheit vorhersagen, wie es mit uns weitergeht. Das ist schwierig zu ertragen für Menschen, die für alles Garantien brauchen. In einem beeindruckenden Vortrag spricht die Kommunikationswissenschaftlerin Hildegard Kurt von der Kraft unserer Fähigkeit, Nichtwissen auszuhalten. Dieser Fähigkeit entspringt eine Energie, die die alten linearen Muster auflöst und uns zu Sonnen macht. Es ist der Moment, die starren Gitter aufzulösen und uns erneut dem Runden, Weichen, Zyklischen hinzugeben. Für Menschen, die sich in diesem Sinne miteinander verbinden, ist alles möglich. Ein Artikel im Rubikon.
Mittwoch, 7. Juli 2021
Der Mut der Marginalen
Wir brauchen einander wie die Luft zum Atmen. Doch in der Gruppe vergessen wir schnell, was uns als Individuum ausmacht. Wir haben es nicht gelernt, unser Leben nach unseren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Wir denken, was alle denken, und tun, was alle tun. Nur wenige haben den Mut auszuscheren und anstatt der Autobahn die Buschpiste zu nehmen. Sie riskieren, von der Gemeinschaft ausgeschlossen zu werden und das zu verlieren, was für Gemeinschaftswesen wie uns so wichtig ist: den Respekt und die Anerkennung der Gruppe, zu der wir uns zugehörig fühlen. Was braucht es, um diesen Schritt zu wagen? Ein Artikel im Rubikon.
Donnerstag, 20. Mai 2021
Mut zur Rundung
Unsere Welt wird von geraden Linien und rechten Winkeln bestimmt. Aus einem Einheitsbrei aus Stahl, Beton, Blech und Plastik entstand ein Kult des Banalen und Hässlichen, der uns in Reih und Glied gefangen hält und uns glauben macht, das Lebendige sei auf einer Linie angeordnet. Dies schlägt uns dauerhaft aufs Gemüt. Aus der Erinnerung an Friedensreich Hundertwassers „Nacktrede“ erwächst die Inspiration, unserer Welt eine neue Form zu geben: Runder soll sie sein, geschwungener, bunter und menschlicher. Hierzu braucht es nicht viel. Es reicht ein bisschen mehr Fantasie, um unser Leben wieder lebenswert zu machen. Ein Artikel im Rubikon.
Dienstag, 27. April 2021
Don't feed the Troll
In den Köpfen vieler Menschen herrscht Verwirrung. Immer absurder wird ihr Verhalten. Welche Kräfte wirken in Menschen, die bereit sind, sich ihre Grundrechte nehmen und Stoffe injizieren zu lassen, die unter Verdacht stehen, schwerste Nebenwirkungen mit sich zu bringen, und die dabei behaupten, aus Rücksicht und Vernunft zu handeln? Entspringen die Gedanken, die das ermöglichen, tatsächlich ihnen selbst? Oder haben sie ihre Köpfe besetzen lassen, gewissermaßen angedockt an Gedankenblasen, deren Energien dabei sind, die Menschheit zu versklaven? Zeit, einen klaren Kopf zu bekommen. Ein Artikel im Rubikon.
Dienstag, 15. Dezember 2020
Die Luftnummer
Wir nehmen als unsere Realität nicht das wahr, was wirklich ist, sondern das, was wir uns einbilden. Anstatt dieses Phänomen dafür zu nutzen, um eigenständig neue Realitäten zu schaffen, lassen wir uns pausenlos von anderen ins Bockshorn jagen. So liegt unser Schicksal immer wieder in der Hand derjenigen, die unsere Angst beherrschen. Einmal mehr sehen wir nicht, dass aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird. Wir gehen auf Nummer sicher, um der vermeintlichen Gefahr zu entkommen. Doch da ist gar nichts! Das Theater spielt sich allein in unserem Kopf ab. Ein Artikel im Rubikon.
Sonntag, 12. Januar 2020
Die wirkliche Revolution
Die Gier nach Macht und Geld hinterlässt Spuren, die inzwischen so offensichtlich sind, dass sogar bei den optimistischsten Menschen die Hoffnung auf eine bessere Welt schwindet. Es erfordert Mut, in Zeiten des Chaos und der Verunsicherung von Utopien und neuen Visionen zu träumen. In sämtlichen Medien werden wir mit der Tatsache konfrontiert, dass es den Menschen wohl nicht mehr lange geben wird, während zaghaft ein neues Bewusstsein heranwächst, das sich nicht in die Tiefe ziehen lässt, sondern der Zerstörung entgegenwirkt. Dieses Bewusstsein achtet das Lebendige und führt die Menschen wieder zusammen. In seinem Zentrum steht nicht die Angst, sondern die Liebe. Um dieses Bewusstsein zu stärken, veröffentlichte Rubikons Mut-Redaktion mit „Nur Mut!“ ihr erstes Buch, dessen Vorwort wir im Folgenden abdrucken. Ein Artikel im Rubikon
Dienstag, 17. Dezember 2019
Jenseits der Schuld
Schuld, Scham, Schande — der Schatten der Erbsünde fällt bis heute auf unsere Zivilisation. Wir glauben, für die Sünden anderer zahlen zu müssen. Die kollektive Vorstellung, schlecht und mangelhaft zu sein, hat es möglich gemacht, ein Gesellschaftsmodell zu erbauen, in dem Unterdrückung, Ausbeutung und Zerstörung herrschen. Um uns davon zu befreien, müssen wir uns zunächst von unserer eingebildeten Schuld lösen. So kann aus der Hölle, die wir geschaffen haben, wieder ein Paradies werden. Ein Artikel im Rubikon
Donnerstag, 27. Dezember 2018
Das gute Leben
Oft können wir uns die Zutaten in unserem Alltag nicht aussuchen. Immer wieder fehlt etwas oder es kommt etwas Unerwartetes und Überraschendes dazwischen. Das können wir nicht ändern. Doch wir können etwas daraus machen. Ein Artikel im Rubikon.
Samstag, 6. Oktober 2018
Das Kopfkino
Wir sind niemals allein. Mit uns sind immer unsere Gedanken. Sie jagen einander hinterher und geben uns keine Ruhe. Eigentlich ist alles in Ordnung. In der materiellen Welt direkt um uns herum findet gerade kein Drama statt. Man zieht uns gerade keinen Zahn und auch der Gerichtsvollzieher steht gerade nicht vor der Tür. Trotzdem ist in der virtuellen Welt in unserem Kopf oft der Teufel los und gaukelt uns düstere Szenarien vor, die uns daran hindern, es uns gut gehen zu lassen. Ein Artikel im Rubikon.
Sonntag, 10. April 2016
Gedanken steuern
Die Welt scheint uns zu entgleiten. Was sollen wir auch in ihr ausrichten? Wir ziehen uns hinter unsere Bildschirme zurück und flüchten in die virtuellen Welten. Die können wir uns wenigstens aussuchen. Wir legen uns unseren Avatar zu, wählen die Eigenschaften aus, die wir der Welt von uns zeigen wollen und navigieren durch den unbegrenzten Raum. Hier ist alles Verbindung, Vibration. Niemand ist allein. Alles ist Teil eins unendlichen Netzwerkes. Nichts existiert getrennt von einem grenzenlosen Gesamten, an dessen kontinuierlichem Aufbau alle beteiligt sind. Es gibt keine zentrale Macht. Alle nehmen an einem Schöpfungsprozess teil, der niemals endet. Man ist hier, um zu kommunizieren, auszutauschen, auf die anderen zuzugehen. Jeder wählt die Erfahrungen aus, die er machen will. Jeder schafft sich seine eigene Realität und entscheidet, was er erleben will. Klick.
Bei einem Experiment der University of Florida steuern Studenten eine Drohne per Gedankenkraft. Damit wird der Beweis geführt, dass wir nicht nur Funktionen innerhalb unseres Körpers steuern können, sondern auch Vorgänge, die ausserhalb von uns stattfinden. Gedanken schaffen Realitäten. Es liegt an uns, in welche Richtung wir sie lenken: Zerstörung oder Aufbau, Trennung oder Zusammenkommen, Ferne oder Nähe. Mit der kreativen Kraft unseres Geistes steht uns ein Werkzeug von ungeheurer Macht zur Verfügung, mit der wir nicht nur unsere virtuellen Welten, sondern auch die Realität, in der wir leben, aktiv mitgestalten können. Wenn uns bei unserem Tun die Hände gebunden sind, unser Denken ist frei, wenn wir es frei sein lassen.
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