Samstag, 19. September 2026

Eins, zwei, drei

„Ich denke, also bin ich.“ Seit Descartes steht das denkende Ich im Zentrum unseres Selbstverständnisses. Das Ich steht der Welt gegenüber. Die Gegensatzpaare, die so entstanden sind, haben sich gegenseitig immer weiter ausgeschlossen und eine Dualität entstehen lassen, die heute die Welt zum Explodieren zu bringen droht. Es ist an der Zeit, ein drittes Element hinzuzuholen und aus der Zweiheit eine Dreiheit zu machen. So kann zwischen „ich“ und „du“ ein Raum der Begegnung entstehen und ein weiterer Schritt auf dem Weg der Individuation gemacht werden — hin zu einer Freiheit, die nicht in der Trennung, sondern in der Verbindung liegt. Ein Artikel in Manova